Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Konto per E-Mail erhalten.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

VERSEHEN: Auf Schafe statt Wildschweine geschossen: Zweite Anzeige gegen Thurgauer Jäger

Im Thurgau hat ein Jäger aus Versehen auf Schafe statt auf Wildschweine geschossen. Nun ist eine zweite Strafanzeige gegen den Mann eingereicht worden. Dahinter steht der Verein gegen Tierfabriken (VgT).
Waidmannsheil: Im Thurgau hat ein Jäger fälschlicherweise auf Schafe geschossen. (Bild: Keystone (Symbolbild))

Waidmannsheil: Im Thurgau hat ein Jäger fälschlicherweise auf Schafe geschossen. (Bild: Keystone (Symbolbild))

Vergangene Woche berichtete die "Thurgauer Zeitung", dass der Thurgauische Tierschutzverband strafrechtlich gegen den Jäger vorgehen will. "Wegen Verdachts auf Tierquälerei", hiess es in jener Anzeige. Der Tierschutzverband moniert nach dem Erlegen der Schafe durch Direktschuss eine "mutwillige Tötung". Die Tatsache, dass Tiere verletzt und deshalb geschlachtet werden mussten, wird als "Tiermisshandlung" bezeichnet.

Nun teilt der Verein gegen Tierfabriken Schweiz (VgT) mit, dass er ebenfalls eine Strafanzeige gegen den Jäger einreicht. Der stellvertretende Thurgauer Generalstaatsanwalt Stefan Haffter bestätigt den Eingang der zweiten Strafanzeige. Der VgT unterstützte damit die Strafanzeige des Thurgauischen Tierschutzverbandes, wie er in einer Mitteilung schreibt. Zudem erweitere er den strafrelevanten Sachverhalt um einen Punkt: "Die verletzten Schafe wurden am folgenden Tag notgeschlachtet anstatt sofort mit einem Fangschuss erlöst." (lsf)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.