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VERSAMMLUNG: «Immer das Ziel im Auge behalten»

Die FDP Thurgau: Sie lebt von eigenem Profil und eigener Meinung – die richtige Strategie zur Rückeroberung des Nationalratssitzes, findet der Präsident.

In seinem Jahresbericht ging ­David H. Bon vor den 40 Stimm­berechtigten auf das vergangene Jahr ein. An der Mitgliederversammlung vom Mittwochabend im Gasthaus Trauben sprach er dabei davon, nach den erfolgreichen Wahlen den Schwung wieder aufzunehmen. Die Mitgliederversammlungen sollen sich künftig vertieft mit einem Thema auseinandersetzen können, blickte er in die Zukunft. Das nächste Mal sei dies im August möglich: «Wir werden uns mit der AHV-Vorlage beschäftigen.» Diese werde kontrovers diskutiert, auch wenn die FDP-Parteipräsidenten einstimmig die Nein-Parolen gefasst hätten.

«Die FDP Thurgau lebt vom Profil und der eigenen Meinung, eine permanente Herausforderung wird auch in Zukunft ­bleiben», meinte der Präsident. Wichtig sei die Teamarbeit und «es geht nicht immer geradeaus, aber wir behalten das Ziel im Auge». Als eines der wichtigsten Themen in diesem Jahr nannte David H. Bon die Diskussionen um den neuen Kantonalen Richtplan. Damit werde sich die FDP intensiv auseinandersetzen.

Fraktionspräsident Carlo Parolari sah den Höhepunkt in seiner Berichtsperiode in der Wahl von Heidi Grau zur Präsidentin des Grossen Rates. Das Kantonsparlament habe deutlich weniger Sitzungen abgehalten und auch weniger Geschäfte erledigt, blickte er weiter zurück. Die 20-köpfige Fraktion werde sich unter anderem mit den Änderungen des Planungs- und Bauge- setzes sowie mit dem Ausbau der ­Pädagogischen Hochschule Thurgau beschäftigen.

Bildung als Wahlkampfthema

Die Rechnung 2016 schloss mit einem Verlust von 4000 Franken, was vor allem auf einen ­höheren Aufwand der Fraktion zurückzuführen sei, sagte Bon. Anschliessend wurde Elisabeth Sulger Büel als Geschäftsführerin verabschiedet. Sie wird neu ­Präsidentin der FDP-Frauen. ­Die neue Geschäftsleiterin wird Marie-Theres Brühwiler.

Nach der offiziellen Mitgliederversammlung referierte Anne Varenne, Präsidentin Bildung Thurgau, zum Thema «Schule – permanente Herausforderung». In verschiedenen Bereichen ­stehe die Schule tatsächlich vor grossen Herausforderungen. Sie nannte die Digitalisierung, welche die Arbeitswelt, aber auch die Bildung stark beeinflusse. Für die Schule stelle sich die Frage, wie viel Informatik und ab wann sinnvoll sei.

«Die Politik hat Bildung als Wahlkampfthema entdeckt», sagte Anne Varenne weiter. Dabei nannte sie die Harmonisierung und Kantonshoheit als Bereiche. «Wir haben eine gute Bildung, zu der wir Sorge tragen müssen.» Sie warnte in diesem Zusammenhang vor Sparbemühungen, die zu einem Leistungs- und Angebotsabbau führen ­könnten.

Kurt Peter

thurgau

@thurgauerzeitung.ch

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