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VERKEHR: Mehr Verkehr auf Thurgaus Kantonsstrassen

Auf den Kantonsstrassen hat der Verkehr im Vergleich zum Vorjahr erneut zugenommen – um 0,8 Prozent. In Zukunft soll vermehrt auch der Veloverkehr gezählt werden. Das hängt mit dem Langsamverkehrskonzept zusammen.

Um 0,8 Prozent hat der Verkehr auf Thurgauer Kantonsstrassen im Jahr 2017 gegenüber dem Vorjahr zugenommen. Das zeigt die automatische Verkehrszählung des kantonalen Tiefbauamtes. Die Wachstumsrate liegt in der Bandbreite der Vorjahre: So waren es 2015 ebenfalls 0,8, 2016 0,9 Prozent. Wo wie viel Fahrzeuge im Tagesschnitt unterwegs sind, zeigt nebenstehende Karte –je dicker die Linie, desto höher das Verkehrsaufkommen.

Wie das Tiefbauamt in einer Mitteilung schreibt, korrespondiere das Wachstum mit der stetigen Zunahme der neu eingelösten Motorfahrzeuge, die im Kanton bei jährlich rund zwei Prozent liegt. Gemessen wird an 86 Zählstellen im Kanton. Der meistbefahrene Strassenabschnitt bleibt die Kantonsstrasse H13 zwischen Kreuzlingen und Bottighofen. Der verkehrsreichste Tag war ein warmer Mittwoch – der 24. Mai. An diesem Tag zählte die Messstelle 30393 Fahrzeuge, was 21 pro Minute entspricht. Auf Rang zwei folgt die Messstelle beim Autobahnzubringer A1 in Rickenbach. Der Tageshöchstwert belief sich auf 26500 Fahrzeuge. «Hier führt der ganze Verkehr, der auf die Autobahn will, sowie jener ins Toggenburg vorbei», sagt Peter Zollinger. Er ist Ressortleiter Verkehrs- und Elektrotechnik beim Tiefbauamt.

In Zukunft auch den Veloverkehr zählen

Der Veloverkehr wird erst an einer Stelle separat gezählt, zwischen Kreuzlingen und Bottighofen. Doch das Messnetz für Velos soll in den nächsten Jahren erweitert werden. «Dies konzeptuell aufzugleisen ist Aufgabe der neuen Fachstelle Langsamverkehr im Tiefbauamt», sagt Zollinger. «Damit wollen wir erfahren, wo wie viel Langsamverkehr unterwegs ist.»

Das Zählen des Verkehrs dient verschiedenen Zwecken, denn aus dieser Information lassen sich direkte Massnahmen ableiten. Beispielsweise werden vor der Festlegung eines Fussgängerstreifens die Frequenzen beigezogen. Das gilt auch für Baustellen, wenn es zwischen einem Lichtsignal und einer Umleitung zu entscheiden gilt.

Sebastian Keller

sebastian.keller@thurgauerzeitung.ch

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