Verfahrensarten

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Das Vergaberecht kennt vier Verfahrensarten. Das Verfahren, das gewählt werden muss, hängt von Auftragswert ab. Wird ein bestimmter Betrag überschritten –der sogenannter Schwellenwert – kommt das nächste Verfahren zur Anwendung. Beim freihändigen Verfahren wird ein Auftrag direkt und ohne Ausschreibung vergeben; dieser kommt hauptsächlich bei tiefen Volumina zur Anwendung. Beim Einladungsverfahren lädt der Auftraggeber Anbieter ohne Ausschreibung zur Angebotsabgabe ein. Im selektiven Verfahren wird ein Auftrag öffentlich aufgeschrieben, aber nur geeignete Anbieter dürfen in einem zweiten Schritt ihr Angebot einreichen. Im offenen Verfahren wird der geplante Auftrag öffentlich ausgeschrieben – alle Anbieter können teilnehmen. Überschreitet der Auftrag eine gewisse Höhe, muss er auch international ausgeschrieben werden. (seb.)