Verein will eine Panoramatafel aufstellen

An der Hauptversammlung des Dorfvereins Weingarten beschlossen die 43 anwesenden Mitglieder einstimmig die Errichtung einer Panoramatafel.

Christof Lampart
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Präsident Jürg Gygax. (Bild: Christof Lampart)

Präsident Jürg Gygax. (Bild: Christof Lampart)

WEINGARTEN. Der nunmehr in seinem 21. Jahr stehende Dorfverein Weingarten ist nicht nur altersmässig «erwachsen» geworden. Er nimmt sich auch Themen an, die Jugendlichen wohl eher langweilig, Erwachsenen jedoch sehr reizvoll erscheinen. So stiess der Vorschlag des Vorstandes, am Funkenplatz eine grosse Panoramatafel aus Aluminium zu erstellen, auf einhellige Zustimmung.

Die Versammlung genehmigte einen Kredit von 3000 Franken. Der Fernblick beim Funkenplatz soll nicht nur stationär benannt werden, sondern auch in Form eines Faltblattes, das sowohl an die Einheimischen als auch an die Gäste abgegeben wird. Die Tafel soll vor der 1.-August-Feier realisiert werden.

Ein weiteres Projekt beinhaltete die Zurückführung der Dorfbrunnen in ihren natürlichen Zustand. Die 43 anwesenden Vereinsmitglieder nahmen die Idee von Präsident Jürg Gygax, die seit Jahren leeren Dorfbrunnen mittelfristig wieder mit Wasser zu füllen, begeistert auf. Dies – so der allgemeine Tenor – würde das Dorf aufwerten. Das Wasser aus den hiesigen Quellen soll problemlos trinkbar sein. Dass dennoch kein Wasser mehr in den Brunnen fliesse, habe vielmehr mit den verkalkten Leitungen zu tun. Aus diesem Grund wolle man rechtzeitig mit der Politischen Gemeine Kontakt aufnehmen, denn «die Leitungen würden sich sicherlich günstiger erneuern oder reinigen lassen, wenn sie während eines Strassenbaus gemacht werden könnten», so Gygax.

Erfreulich verlief im letzten Jahr die Mitgliederentwicklung im Dorfverein. Sie konnte von 89 auf 103 gesteigert werden. Damit sei ein erstes Ziel, nämlich die 100er-Grenze zu knacken, erreicht worden, erklärte Gygax. Nun wird ein neues Ziel in Angriff genommen: «Wir haben hier in Weingarten 238 Steuerzahlerinnen und Steuerzahler. Nun wollen wir es schaffen, dass möglichst schnell jeder zweite bei uns Mitglied wird».

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