Verband ist gut unterwegs

Der Thurgauer Fussballverband (TFV) blickt auf ein erfolgreiches Verbandsjahr zurück.

Mario Tosato
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TFV-Präsident Paul Merz (links) begrüsst Marco Olimpio, Vertreter des FC Region Märstetten. (Bild: Mario Tosato)

TFV-Präsident Paul Merz (links) begrüsst Marco Olimpio, Vertreter des FC Region Märstetten. (Bild: Mario Tosato)

EGNACH. Paul Merz, Präsident des Thurgauer Fussballverbands (TFV), sprach von einem erfolgreichen 93. Verbandsjahr. Der Neustart der Saison 2012/13 mit dem FCO (Future Champs Ostschweiz) sei gelungen. Neu wurde der FC Region Märstetten mit drei Juniorenmannschaften in den Verband aufgenommen.

David Fall zieht positive Bilanz

David Fall, Technischer Leiter TFV, erklärte, dass er in seinem ersten Verbandsjahr die Strukturen des TFV rasch kennengelernt habe. Aufgrund der Umstrukturierung im Juniorenspitzenfussball durch den Schweizer Fussballverband habe sich die Situation im Thurgau verändert. Nach Falls Ansicht werden sieben Thurgauer Spieler den Sprung in die U16 schaffen. Gleiches gelte für die U15. Die U13 und U14 spielt künftig mit Neuner-Mannschaften. Laut David Fall soll ein Konzept zur Nachwuchsförderung zusammen mit den Thurgauer Vereinen erarbeitet werden. Am 23. September ist ein Treffen mit den Verantwortlichen der Vereine im Bereich Nachwuchs geplant.

Rolf Gmünder, Finanzen TFV, präsentierte eine erfreuliche Rechnung 2012/13. Es konnte ein Gewinn von 12 500 Franken verbucht werden. Dieser wird dem Eigenkapital zugeschlagen. Dieses beträgt nach der Verbuchung 91 184 Franken.

Schiedsrichter unterstützt

In Anlehnung an den Schweizer und den Ostschweizer Fussballverband sollen zukünftig die Delegiertenversammlungen nur noch alle zwei Jahre stattfinden.

Ehrenmitglied Peter Läubli, Wängi, mahnte, dass der TFV das Schiedsrichterwesen besser unterstützen solle. Nach seiner Meinung fehlen heute rund 50 Schiedsrichter, und viele dächten ans Aufhören, was für den Fussball fatale Folgen hätte.