Veranstalter lieben Buvette

Seit Mai ist die Buvette einsatzbereit. Und die Nachfrage ist gross: 20mal ist die mobile Imbissbude bis heute vermietet worden. Sie ist ein Geschenk des Rotary Club Frauenfeld.

Beat W. Hollenstein
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Die Buvette ist gern gesehener Gast an Veranstaltungen und Festen. (Bild: pd)

Die Buvette ist gern gesehener Gast an Veranstaltungen und Festen. (Bild: pd)

FRAUENFELD. «Die Nachfrage nach der Buvette hat sich erfreulich entwickelt», sagt Fabrizio Hugentobler, Leiter des zuständigen städtischen Amtes für Jugend, Sport und Freizeit. Der farbenfrohe Imbisswagen stand unter anderem im Einsatz bei so unterschiedlichen Anlässen wie der Einweihung des Spielplatzes Haselweg, dem Schülerturnier des FC Frauenfeld, dem Skate-Contest im Skatepark, dem Springtime Festival des Vereins zur Förderung der Jugendarbeit im Thurgau (JUTG) oder dem Gemeindefest der evangelischen Kirchgemeinde. Ein Garagist, bei dem die Buvette untergestellt ist, besorgt jeweils den Transport.

Auch die Erwartungen des Sponsors haben sich erfüllt. Die Buvette ist eine Leihgabe des Rotary Club Frauenfeld aus Anlass seines 50jährigen Bestehens. Rund 50 000 Franken liessen sich die 60 Rotarier ihren Beitrag an die Frauenfelder Jugendarbeit kosten.

«An den Wochenenden ist die Buvette gut gebucht», sagt Kurt Lehmann, Rotary-Vorstandsmitglied und Buvette-Projektleiter. Allerdings sei das Angebot noch nicht bis zu allen Frauenfelder Vereinen und Jugendorganisationen durchgedrungen. «Wir rechnen damit, dass die Buvette im nächsten Sommerhalbjahr noch stärker gefragt sein wird.»

Gestaffelte Tarife

Auch die Frauenfelder Feuerwehr hat sich die mit Graffiti verzierte Imbissbude ausgeliehen für die Sicherheitstage, die Ende August von Polizei, Sanität und Feuerwehr der Regio Frauenfeld auf dem Gelände der Stadtkaserne stattfanden. Doch die Jugend hat stets Vorrang. Damit die Buvette nicht Monate oder sogar Jahre im voraus blockiert ist, kann sie nur auf zwei Monate hinaus gebucht werden. «Damit tragen wir der Spontaneität der Jungen Rechnung», erklärt Hugentobler.

Gestaffelt sind auch die Tarife: Für private und kommerzielle Zwecke wird eine Miete von 250 Franken pro Tag erhoben, Vereine bezahlen 150 Franken, für Jugendveranstaltungen wird auf diesen Tarif nochmals 50 Prozent Rabatt gewährt, und kostenlos ist die Buvette zum Beispiel für Anlässe der Primar- und Sekundarschule sowie für die städtische Jugendarbeit.

Betrieb für fünf Jahre garantiert

Die Rotarier haben die Buvette mit zweckmässiger Innenausstattung wie etwa einer voll ausgerüsteten Küche mit Grill, Hot-Dog-Maschine oder Kühlschrank nicht nur pfannenfertig geliefert – sie betreiben zusammen mit der Jugendarbeit und der Quartierentwicklung Frauenfeld auch den Ausleihservice. Zumindest bis 2016. «Wir haben für die Anschaffung und den Betrieb während fünf Jahren ein Budget erstellt», erklärt Kurt Lehmann. Danach soll die Buvette an die Stadt oder eine geeignete Organisation weitergegeben werden.

Die Mieter wissen offenbar, was sie an dieser Einrichtung haben. Denn laut Fabrizio Hugentobler sind Beanstandungen nach erfolgter Rückgabe sehr selten. «Erfreulicherweise wird mit der Buvette pfleglich umgegangen.»

Benutzerreglement erhältlich unter www.frauenfeld.ch/Freizeit und Tourismus, Sport- und Freizeitanlagen.