Ursula Brunner gestorben

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Frauenfeld Die Thurgauerin Ursula Brunner hat sich ein Leben lang für den gerechten Handel mit der Dritten Welt engagiert. In den 1970er-Jahren wurde sie mit den «Bananenfrauen» von Frauenfeld bekannt. Am 23. März ist sie mit 92 Jahren verstorben. 1973 wurde sie durch ­einen Dokumentarfilm auf die Missstände beim Anbau von Bananen in Mittelamerika aufmerksam. Zusammen mit anderen Frauen lancierte sie eine Informationskampagne über die Ungerechtigkeiten im Bananenhandel, die national beachtet wurde. Die Pfarrersfrau und Mutter von sieben Kindern wurde 1972 für die FDP in den Thurgauer Grossen Rat gewählt. Ihr Engagement für die Friedensbewegung stiess in der Partei auf Widerstand, bis sie 1984 nicht mehr aufgestellt wurde. (sda)