Ur-Münchwiler ausgezeichnet

Roman Schmucki wird am Neujahrsapéro zum Münchwiler des Jahres ernannt. Der 75-Jährige war sein Leben lang in örtlichen Vorständen tätig. Als eine der grössten Herausforderungen nennt er die Weihnachtsbeleuchtung im Dorf.

Christoph Heer
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Gemeinderat Manfred Filliger gratuliert Roman Schmucki zur Auszeichnung «Münchwiler des Jahres». (Bild: Christoph Heer)

Gemeinderat Manfred Filliger gratuliert Roman Schmucki zur Auszeichnung «Münchwiler des Jahres». (Bild: Christoph Heer)

MÜNCHWILEN. 75jährig und noch kein bisschen müde. Wobei, ganz so aktiv wie in den vergangenen Jahrzehnten ist Roman Schmucki nicht mehr.

Das muss er auch nicht. Denn: Was er für das Dorf und seine Einrichtungen geleistet hat, sucht wohl seinesgleichen. Aufgewachsen im Dorfteil Freudenberg, übernahm er mit 18 Jahren seine erste Vorstandstätigkeit beim ortsansässigen Fussballclub. Dort erlebte er in den darauf folgenden 55 Jahren einige Hochs und Tiefs. Doch nicht nur für den Fussballclub hat er sich engagiert. Mit Leib und Seele war und ist er zum Teil noch Mitglied beim Kirchenchor, beim Jahrgängerverein, in der Alterskommission und in etlichen weiteren Institutionen.

Bis im vergangenen Jahr hielt Schmucki zudem die Geschicke des Verkehrs- und Verschönerungsvereins Münchwilen (VVM) inne. «22 Jahre lang war ich Präsident des VVM. Hierbei war ganz klar die Lancierung der Weihnachtsbeleuchtung eine Herausforderung. Sie bereitete viel Arbeit», sagt er.

Schmucki erhielt Unterstützung

«Aber» – und das wolle er betonen, fügt Schmucki an – «ich konnte über all die Jahre stets auf tolle Unterstützung zählen.» Diese kam gleichenteils von den Behörden als auch von den Anwohnern in Wilen. Ihnen, aber auch allen Passivmitgliedern des VVM, gelte sein Dank: «Sie machten es möglich, dass wir gemeinsam viel Schönes bewerkstelligen konnten.»

Ihm fehlen beinahe die Worte

Gemeinderat Manfred Filliger übernimmt am Neujahrsapéro in der Aula Oberhofen die Laudatio für den Teil des Münchwiler des Jahres. Als Ressortleiter Sport und Kultur kommt ihm die Ehre zuteil, den sympathischen Ur-Münchwiler auszuzeichnen.

Roman Schmucki selbst fehlen beinah die Worte, derart überrascht ist er, als Filliger seinen Namen aufruft. «Ich wäre ja eigentlich gar nicht hierher gekommen. Meine Tochter, die auch im Vorstand des VVM ist, hat mich zu einem Besuch des Anlasses überredet. Meine Freude ist riesengross, und ein bisschen stolz bin ich auch», sagt Schmucki. Er wird indes dem VVM als Vorstandsmitglied erhalten bleiben.

Vom Dorf fürs Dorf

Mit seinem Schaffen hat er viel geleistet für das Dorf, Sitzbänke und Rastplätze gepflegt und Weihnachtsbeleuchtungen organisiert; die Liste ist ellenlang.

Roman Schmucki ist ein Macher. Einer, der nicht nur Pläne hat, sondern diese auch verwirklicht. Aus einer Vielzahl der eingängigen Vorschläge zum Münchwiler des Jahres – es waren deren zehn – wählte die Kommission einmal mehr den Richtigen aus.