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UNTERSEE: Lokalbank wächst im Kerngeschäft

Die Raiffeisenbank Untersee-Rhein mit den drei Standorten Diessenhofen, Steckborn und Eschenz setzte im vergangenen Geschäftsjahr das Wachstum fort. Der Gewinn stieg leicht an auf rund 0,64 Millionen Franken.

Die Raiffeisenbank Untersee-Rhein verzeichnet im Geschäftsjahr 2017 ein «gesundes Wachstum im Kerngeschäft». Dies teilt der Vorsitzende der Bankleitung Cornelius Keller mit. Mit einem Wachstum um 4,1 Prozent auf 475,5 Millionen Franken behauptete die Raiffeisenbank erfolgreich ihre Position im Hypothekargeschäft. «Dank sorgfältiger Risikoprüfung wurde die hohe Qualität des Hypothekarportfolios aufrechterhalten», erläutert Keller. Die Wertberichtigungen für Ausfallrisiken waren im Verhältnis zu den Kundenausleihungen «sehr tief». Über 900 Mitglieder haben von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, von Mitte September bis Ende November bis zu hundert Anteilscheine im Wert von 200 Franken zu zeichnen. «Die bisher schon sehr solide Eigenmittelbasis konnte dank der Mehrfachzeichnung um über 14 Millionen Franken verstärkt werden», meint Keller. Die Raiffeisenbank Untersee-Rhein mit ihren drei Standorten Diessenhofen, Steckborn und Eschenz besteht seit dem Jahr 1921.

«Neugeldzufluss widerspiegelt Vertrauen»

Die Verpflichtungen aus Kundeneinlagen der Lokalbank entlang von Untersee und Rhein stiegen um 3,4 Prozent auf 449,7 Millionen Franken, obwohl ein Grossteil der Mehrfachzeichnung von Anteilscheinen aus den Kundeneinlagen stammte. Der starke Neugeldzufluss widerspiegle das Vertrauen der Kundinnen und Kunden in Raiffeisen, so Keller. Das Zinsengeschäft sei weiterhin die wichtigste Ertragsquelle der Raiffeisenbank.

Der Brutto-Erfolg aus dem Zinsengeschäft nahm wegen der nach wie vor belastenden und nicht an die Kunden weitergegebenen Negativzinsen um 3,3 Prozent auf 5,67 Millionen Franken ab. Damit trug er 76,4 Prozent zum Geschäftsertrag bei. Der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft entwickelte sich laut Keller sehr gut und stieg im vergangenen Jahr um 8,5 Prozent auf insgesamt 888598 Franken. Der Erfolg aus dem Handelsgeschäft lag mit 650131 Franken (plus 5,7 Prozent) ebenfalls über dem des vorangegangenen Geschäftsjahrs.

Höherer Sachaufwand als im Vorjahr

Der Geschäftsaufwand ist 2017 gestiegen. Unter anderem trugen das höhere Geschäftsvolumen, die generelle Erneuerung der IT-Infrastruktur und die einmalige Emissionsabgabe von 142000 Franken für die Mehrfachzeichnung von Anteilscheinen zu einem Anstieg des Sachaufwands bei. «Der Personalaufwand blieb mit einem Anstieg von 0,4 Prozent praktisch stabil», sagt Cornelius Keller. Die Cost-Income-Ratio liegt mit 58,37 Prozent (56,46 Prozent ohne einmalige Emissionsabgabe) «weiterhin auf gutem Niveau». (red)

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