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Unternehmen müssen Krise selber meistern

FRAUENFELD. Gestern jährte sich der Tag der Aufhebung des Euromindestkurses.

FRAUENFELD. Gestern jährte sich der Tag der Aufhebung des Euromindestkurses. Und gestern erhielten Diana Gutjahr (SVP, Amriswil), Hansjörg Brunner (FDP, Münchwilen) und Hanspeter Gantenbein (SVP, Weinfelden) Antwort auf ihre Interpellation, die den Mindestkurs zum Thema machte: «Massnahmen zu den Folgen der Aufhebung des Mindestkurses». In seiner Antwort schreibt der Regierungsrat, dass die kantonalen Einflussmöglichkeiten beschränkt sind. Die Unternehmen müssen die Krise weitgehend selbst meistern.

Grund dafür ist, dass sich der kantonale Vollzug zum grossen Teil nach Regelungen und Weisungen des Bundes zu richten hat. Wenn die Regierung aber Möglichkeiten sehe, unnötige Regulierungen und Verschärfungen abzuschaffen, werde sie dies umgehend veranlassen. Am zweckmässigsten sei natürlich, wenn betroffene Unternehmen und Wirtschaftsverbände konkrete Hinweise geben.

Währungsverlust abfedern

Trotz der beschränkten Handlungsmöglichkeiten hat der Regierungsrat nach der Aufhebung des Mindestkurses Massnahmen ergriffen: So sind Thurgauer Unternehmen berechtigt, auf den Euro-Positionen rückwirkend eine Rückstellung von 15 Prozent zu buchen – dadurch konnten die KMU den Währungsverlust vom Jahr 2015 mittels der Rückstellung bereits 2014 «abfedern».

Ein kurzfristiges Mittel sei die Kurzarbeit. Zudem traf sich im März eine Vertretung des Departements für Inneres und Volkswirtschaft mit einer Delegation des Gewerbeverbandes, der Industrie- und Handelskammer Thurgau und des Verbandes Thurgauer Landwirtschaft zum Austausch.

Es gibt auch Gewinner

Der Regierungsrat ist sich bewusst, dass der Thurgau aufgrund seiner Wirtschaftsstruktur, seiner starken Industrialisierung und seiner Grenzlage von der Frankenstärke besonders stark betroffen ist. Allerdings gebe es in dieser Situation auch Gewinner. Es sind dies jene Unternehmen, die Waren, Fertigprodukte, Rohstoffe oder auch Dienstleistungen im europäischen Ausland beschaffen und in der Schweiz direkt oder nach Verarbeitung weiterverkaufen können. (mvl)

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