Unterhosen mit und ohne

Olma hautnah

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Die ISA Sallmann AG aus Amriswil hat extra für den Thurgauer Gastauftritt Olma-Unterwäsche produziert. Schwarzer Stoff, gelber Aufdruck. Frech, knallig. «De LEU ISCH LOS!» steht auf der Vorderseite. Auf der Hinterseite bei den Männershorts: Der Schwanz eines Löwen in Gelb, neckisch geschwungen. Und bei den Frauenpantys? Nichts. Nun, so erzählt man sich in den Olma-Hallen: Auf der Hinterseite der Damenversion sei ein Raubtier-Element wie ein Schwanz oder eine Kralle zu heikel gewesen.

Andreas Sallmann, Chef des Thurgauer Traditionsunternehmens, sagt auf Anfrage: «Wir haben bewusst darauf verzichtet, bei Frauen ein Löwen-Element anzubringen.» Dies hätte einfach nicht zu einer Frau gepasst. Was im Übrigen auch eine Umfrage innerhalb des Unternehmens bestätigt habe. Und wie läuft der Verkauf der Olma-Unterwäsche an der Messe? Nach den ersten zwei Olma Tagen habe sich gezeigt, dass die Frauenvariante eher zurückhaltend gekauft wird. Die Männervariante aber auf tierischen Anklang stösst. (seb.)

Was halten Sie davon? Andreas Sallmann ist an der Meinung von Frauen zu diesem Thema interessiert. Die ersten zehn Frauen, die ihm diese per E-Mail kundtun, erhalten ein Exemplar (Grösse angeben): isa@isabodywear.ch