Unia kritisiert Sonntagsverkauf

FRAUENFELD. Die Gewerkschaft Unia protestiert dagegen, dass im Kanton Thurgau am 27. Dezember ein Sonntagsverkauf bewilligt wird. Die Festtage würden für die Arbeitnehmenden zu reinen Stresstagen und ihre Interessen würden dabei in krasser Weise übergangen.

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FRAUENFELD. Die Gewerkschaft Unia protestiert dagegen, dass im Kanton Thurgau am 27. Dezember ein Sonntagsverkauf bewilligt wird. Die Festtage würden für die Arbeitnehmenden zu reinen Stresstagen und ihre Interessen würden dabei in krasser Weise übergangen.

In Arbon, Frauenfeld, Weinfelden und Amriswil stehen die Läden von Coop und Migros am 27. Dezember offen (die TZ berichtete). Bereits am 1. November sowie am 13. und 20. Dezember finden Sonntagsverkäufe statt. Die Angestelltem im Verkauf müssten in der Vorweihnachtszeit härter arbeiten als sonst, erklärt die Unia. Der Thurgau müsse gewährleisten, dass keine unerwünschte Kumulation von Sonntagsverkäufen auf Kosten der Arbeitnehmenden stattfände. Der Kanton St. Gallen habe Gesuche für Sonntagsverkäufe am 27. Dezember zu Recht abgelehnt. (sda)