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Unfaire Rechthaberei

Kommentar
Thomas Wunderlin

Die vorberatende Kommission hält den nationalen Zusammenhalt nicht für gefährdet, wenn Thurgauer Fünftklässler nicht wissen, wo sie «la gare» suchen müssen. Das ist nachvollziehbar. Doch die übrigen Argumentation wirkt rechthaberisch.

Der Kommissionspräsident räumt selber ein, dass die Wissenschaft zum Erlernen von Fremdsprachen nichts zu sagen hat. Nicht belegt ist also das wichtigste Argument der Gegner des Frühfranzösisch, dass die Primarschüler von einer zweiten Fremdsprache überfordert seien. Daraus wird aber keine Konsequenz gezogen.

Kritisiert wird von der Kommission, dass die Stundentafeln ab 2017 für das Primarschulfranzösisch überhaupt keine Verbesserung brächten. Mit diesen Stundentafeln wird der Lehrplan 21 umgesetzt. Sie enthalten weiterhin Frühfranzösisch. Dass das Amt für Volksschule in diesem Punkt nichts geändert hat, ist angesichts der offenen Zukunft des Frühfranzösisch klar. Es ist unfair, ihm daraus einen Vorwurf zu machen.

Thomas Wunderlin

thomas.wunderlin@thurgauerzeitung.ch

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