Umweltverbände pochen auf Abgabe

Seit Jahren fordern Grüne und Umweltverbände eine flexiblere Handhabung der Zonenplanung: Gemeinden mit viel Bauzonen müssten diese zugunsten von Gemeinden mit wenig Bauland reduzieren können. Auch die Regierung prüft flexiblere Modelle, hat aber noch keine Lösung vorgelegt.

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Seit Jahren fordern Grüne und Umweltverbände eine flexiblere Handhabung der Zonenplanung: Gemeinden mit viel Bauzonen müssten diese zugunsten von Gemeinden mit wenig Bauland reduzieren können. Auch die Regierung prüft flexiblere Modelle, hat aber noch keine Lösung vorgelegt. Umso wichtiger sei es für die Umweltverbände, die Mehrwerte endlich steuerlich abzuschöpfen, die bei der Einzonung von Gebieten in die Bauzone entstünden, so GP-Kantonsrat Toni Kappeler.

«Dabei geht es nicht primär darum, die Hortung von Bauland zu verhindern.» Die Einnahmen aus der Mehrwertabschöpfung könnten verwendet werden, um Landeigentümer zu entschädigen, wenn Bauland ausgezont werden müsse, sagt Kappeler. Nur so lasse sich das Thurgauer System finanzieren, das einen Ausgleich von neu eingezontem Bauland vorschreibt. Die Grünen wollen sich laut Kappeler im Grossen Rat dafür stark machen, dass mindestens 50 Prozent der Mehrwerte abgeschöpft werden. (hal)

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