Umbau der alten Sporthallen ist unbestritten

AADORF. Mit 68,2 Prozent Ja-Stimmen bewilligten die Aadorfer Stimmbürger gestern den Umbau der alten Löhracker-Turnhallen. Ab kommendem Herbst braucht die Schule diese nicht mehr für den Sportunterricht, weil dann die neue Dreifachsporthalle fertiggestellt sein wird.

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AADORF. Mit 68,2 Prozent Ja-Stimmen bewilligten die Aadorfer Stimmbürger gestern den Umbau der alten Löhracker-Turnhallen. Ab kommendem Herbst braucht die Schule diese nicht mehr für den Sportunterricht, weil dann die neue Dreifachsporthalle fertiggestellt sein wird.

Die Schulbehörde legte deshalb ein Fünf-Millionen-Projekt über die Umnutzung des Gebäudes vor. Gleich mehrere Probleme sollen künftig damit gelöst werden. Die Pläne der Wängemer Architekten Domenic Büchel und Daniel Gubler sehen vor, in beide Turnhallen je einen Boden einzuziehen. Drei Stockwerke und ein Kellergeschoss entstehen so. Zuoberst werden die neuen Schulküchen untergebracht. Darunter sollen der Mittagsaufenthalt und ein Klassenzimmer einziehen. Unten schliesslich die Psychomotorik und der Musikunterricht; und der Keller soll als Lager dienen.

Aktuell müssen die Löhracker-Schüler für den Kochunterricht teils noch lange Wege zurücklegen. Weiter kann künftig die alte Baracke vom Pausenplatz verschwinden. In ihr sind ein Schulzimmer sowie der Werkunterricht der Primarschüler untergebracht. Auch der sogenannte Mittagscontainer – Kiosk und Aufenthaltsraum für Sekundarschüler – wird nun bald Geschichte sein. Seine befristete Baubewilligung musste bereits bis Ende nächstes Jahr verlängert werden.

Rechnung klar genehmigt

Ebenfalls unumstritten war gestern der Rechnungsabschluss der Politischen Gemeinde. 90,3 Prozent hiessen ihn an der Urne gut. Anstelle eines budgetierten Verlustes von knapp einer halben Million Franken schloss die Gemeinde Aadorf letztes Jahr mit einem Überschuss von 95 000 Franken. Höhere Steuereinnahmen und tiefere Sozialhilfe waren zwei der Gründe. (kuo)