Ufermauer bleibt Diskussionsstoff

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Diessenhofen Die IG Rheinuferaufwertung (IGRA) kritisiert die Petition zum vollständigen Erhalt der Ufermauer östlich von Diessenhofen. In einer Mitteilung schreibt sie, man könne diverse Argumente nicht verstehen. Diessenhofen habe die einmalige Chance, die hart verbauten Ufer bevölkerungs- und naturgerecht zu gestalten, heisst es weiter. Aus Sicht der IGRA liegt der Fokus bei der Neugestaltung auf dem Erhalt des Wanderwegs sowie einem optimalen Zugang zu Ufer und Wasser für die Bevölkerung – und mehr Freiraum für die Natur. Obwohl das ökologische Potenzial nicht voll ausgeschöpft sei, habe die IG sich bezüglich der Pilotstrecke positiv geäussert. Es sei ein Kompromiss mit Vorteilen für alle, auch für die Pontoniere. Die IGRA zeigt sich überrascht von der Petition, weil der Kanton zugesichert habe, eng mit allen Beteiligten zusammenzuarbeiten. An der Orientierungsversammlung sei darauf hingewiesen worden, dass der Planungsentwurf für die Pilotstrecke noch fertig ausgearbeitet werde. Gegner und Befürworter einer Ufermauer könnten sich also noch gehörig einbringen.

Am Samstag organisiert die IGRA eine Bootsfahrt zur Besichtigung revitalisierter Rheinuferabschnitte. Der Anlass ist öffentlich und sei für Befürworter und Gegner gedacht. Fachleute werden zur Uferrevitalisierung und zu fischereilichen Aspekten informieren. Beginn ist um 13.30 Uhr beim Bootshafen Diessenhofen. Anmeldungen an kontakt@ig-rheinuferaufwertung.ch oder unter Telefon 052 657 37 21. (red)

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