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UESSLINGEN: Warm, hell und aus Holz

Nur acht Monate hat die Bauzeit gedauert. Ungleich länger war die Planungsphase für den neuen Chindsgi. Aber es hat sich gelohnt. Nächsten Montag können die Kindergärtler den Neubau beziehen.
Mathias Frei
Im hellen Kindergartenneubau: Kindergärtnerin Rita Binder, Tiziano Salzmann (Geschäftsleitungsmitglied Innoraum), der zuständige Projektleiter von Innoraum, Martin Helbling, und Schulpräsidentin Vroni Diethelm. (Bild: Mathias Frei)

Im hellen Kindergartenneubau: Kindergärtnerin Rita Binder, Tiziano Salzmann (Geschäftsleitungsmitglied Innoraum), der zuständige Projektleiter von Innoraum, Martin Helbling, und Schulpräsidentin Vroni Diethelm. (Bild: Mathias Frei)

Mathias Frei

mathias.frei@thurgauerzeitung.ch

Als könnten jeden Moment Kinder hereinspringen: So sieht es aus im Kindergarten-Neubau. Kindergärtnerin Rita Binder hat den Hauptraum im Erdgeschoss des Holzelementbaus schon stimmig eingerichtet. Aber für die Kleinen geht es erst kommenden Montag los in ihrem neuen Chindsgi – wenn die Ferien fertig sind. Und dann sollen die derzeit 13 Kindergärtler aus Uesslingen-Buch die Räume in Beschlag nehmen. «Der Kindergarten wurde bewusst farblich schlicht gehalten, da die Kinder durch ihre kreativen Arbeiten Farbe in den Raum bringen», sagt Binder.

Im Chindsgi stimmt nicht nur das grosse Ganze, nämlich der Holzbau, der hell und warm ist, sondern es stimmen auch die Details, die wichtig sind für die zukünftigen Nutzer. An allen Wänden lassen sich mit Magneten Bilder aufhängen. Eine Wand kann mit Kreide bemalt werden. Es gibt Rückzugsmöglichkeiten für die Kinder. Die Fenster sind riesig und haben überall breite Simse, um sich hinzusetzen und nach draussen zu schauen. Und die Decken schlucken den Schall. Während der Planung haben sich Kindergärtnerin Binder und Projektleiter Martin Helbling vom Frauenfelder Architekturbüro Innoraum regelmässig besprochen, damit diese Details stimmen.

Kosten werden voraussichtlich eingehalten

«Die Planungsphase dauerte lange, aber es hat sich gelohnt», sagt Projektleiter Helbling. Ursprünglich war geplant, den neuen Kindergarten im Sommer vor einem Jahr zu beziehen. Doch dann wurde ein Zusatzkredit über 300000 Franken nötig. Nun kann Helbling verkünden, dass man voraussichtlich im Kostenvoranschlag von insgesamt 1,5 Millionen Franken bleibt.

Die Bauzeit war kurz. Ende Fe­bruar war es losgegangen, acht Monate später ist nun Bezug. Das Aufstellen des Holzelementbaus brauchte nur eine Woche, danach ging es an den Innenausbau. So konnten auch die Lärmemissionen für den nebenan laufenden Schulbetrieb auf ein Minimum reduziert werden.

Insgesamt stehen für die Kindergärtler 150 Quadratmeter auf zwei Stockwerken zur Verfügung. Üblicherweise sind es eher mehr Kindergärtler, nämlich bis zu 18. Und auch für 20 Kinder hätte es im neuen Chindsgi genug Platz. Beim leicht in den Hang gestellten Bau ist der Eingang für die Kleinen im Erdgeschoss. Hinter dem Gebäude gibt es einen kleinen Aussenraum. Der grosse Spielplatz bleibt aber weiterhin hinter dem Schulhaus.

Im Obergeschoss befinden sich zudem zwei multifunktionale Räume zu 36 und 22 Quadratmetern und eine übliche Haushaltsküche. Diese Flächen sind von der anderen Hausseite her erschlossen über eine Treppe oder einen Rollstuhllift. So gehen Kindergartenbetrieb und zum Beispiel eine Sitzung problemlos aneinander vorbei. Die Farben des Kindergartens werden am Schulhaus wieder aufgenommen. Zusätzlich zum Neubau wurde am Schulhaus eine Gebäude­hüllensanierung durchgeführt. In diesem Zusammenhang wurde die Farbgebung angepasst. Bereits vor zwei Jahren hatte es neue Fenster für den Schul- und Lehrertrakt gegeben.

Schulpräsidentin Vroni Diethelm ist erst seit August im Amt. Deshalb war sie nicht in den Neubau involviert. «Ich darf mich einfach nur über den Kindergarten freuen», sagt sie.

Kindergarten-Eröffnungsfest: Dienstag, 28. November, offizieller Teil ab 17 Uhr, danach Rundgänge und Verpflegung.

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