Übungen im Huber-Areal

Die Polizeischule Ostschweiz nutzt leerstehende Gebäude für die Basisausbildung der Sicherheitspolizei.

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Polizeischüler übten am Mittwoch im Hinterhof des Redaktionsgebäudes der Thurgauer Zeitung, wie man sich gegenseitig absichert. (Bild: Thomas Wunderlin)

Polizeischüler übten am Mittwoch im Hinterhof des Redaktionsgebäudes der Thurgauer Zeitung, wie man sich gegenseitig absichert. (Bild: Thomas Wunderlin)

FRAUENFELD. Vier mit Pistolen bewaffnete Absolventen der Polizeischule Ostschweiz schlichen gestern durch den Hof des Frauenfelder Huber-Areals, als ob sich in der ehemaligen Druckerei ein Amokläufer verschanzt hätte. Ein Instruktor korrigierte sie und erklärte beispielsweise, dass sich der vorderste Mann nicht umdrehen dürfe. «Es geht darum, wie man sich Gebäuden annähert und wie man sich hineinverschiebt», erklärte Christa Altwegg, Sprecherin der Kantonspolizei Thurgau. Bei der Basisausbildung der Sicherheitspolizei versuche man, «möglichst realitätsnah und authentisch» zu sein. Die Liegenschaftenverwaltung des Huber-Areals habe die Bewilligung erteilt, im leerstehenden Gebäude zu üben. Die Polizei nutze regelmässig leerstehende Gebäuden im ganzen Kanton.

Die Frauenfelder Feuerwehr testete im Januar in der ehemaligen Druckerei aufgrund von Fehlalarmen gleich zweimal unfreiwillig ihre Alarmbereitschaft. Beide Male war über ein Dutzend Feuerwehrleute vor Ort, einmal kurz nach 23 Uhr, das andere Mal um 2 Uhr nachts. Laut Kommandant Benno Högger reagierten die Feuermelder auf Feuchtigkeit. (wu)