Turmhof lässt Mediation als Möglichkeit offen

STECKBORN.

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STECKBORN. In einem Brief an den Präsidenten der Heimatvereinigung, Peter Röthlisberger, schreibt der Präsident der Turmhofstiftung, Alfred Muggli: «Wir bekräftigen unsere Gesprächsbereitschaft, sei es im direkten Gespräch, im Rahmen einer Weiterführung des runden Tisches mit Eurer Präsenz oder gegebenenfalls über eine Mediation.»

«Keinerlei Entgegenkommen»

Gegenüber der Thurgauer Zeitung hatte Muggli am Dienstag letzter Woche noch gesagt: «Von einer Mediation halten wir nichts. Wir haben das Maximum angeboten, was möglich ist.» Nun wird wieder ein Schritt Richtung Einigung unternommen, wie der Brief zeigt, den Präsident Alfred Muggli gestern auch den Medien zur Verfügung gestellt hat.

Der Stiftungsrat habe an seiner Sitzung vom 18. März mit grossem Bedauern die Ablehnung des am runden Tisch erarbeiteten Nutzungskonzeptes zur Kenntnis genommen. Über den Entscheid der Heimatvereinigung ist der Stiftungsrat insofern enttäuscht, als «keinerlei Entgegenkommen auszumachen ist», wie es im Brief weiter heisst.

Entscheid bis Ende Mai verlangt

Die von der Heimatvereinigung geltend gemachten Kriterien der Ablehnung werden aber nicht als Hinderungsgrund für eine Umsetzung des Nutzungskonzepts gesehen. Die Stiftung Turmhof nimmt an, dass die Heimatvereinigung das Angebot des neuen Nutzungskonzeptes an der Jahresversammlung zur Diskussion stellen wird. Deshalb soll die räumliche und finanzielle Offerte bis dahin bestehen bleiben. Die Stiftung erwartet von der Heimatvereinigung einen definitiven Entscheid bis Ende Mai 2013. (che)

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