Tsüri ist bald Frauenfeld

Murgspritzer

Mathias Frei
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Die 25000 haben wir längst hinter uns. Zeit, nach Höherem zu streben. Zeit für die neue Frauenfelder Expansionspolitik. Mit ein paar Wolkenkratzern hat’s Platz für 100000 Frauenfelder. Danach geht’s ans Eingemeinden. Im Osten gibt es nicht viel zu holen. Spätestens vor dem Mittelthurgauer Marktflecken, der sich nicht als Stadt fühlt, muss eine Grenze gezogen werden. Das gibt sonst das grössere Puff als der Wärmering. Interessanter wird es im Westen mit dem Metropolitanraum Frauenfeld. Winti sacken wir im Vorbeigehen ein. Denen versprechen wir eine Steuerfusssenkung. Und alle sind happy. Schwupps, schon steht das einzige Fussballstadion des ehemaligen Kantons Zürich in Frauenfeld.

Dann geht’s Richtung Tsüri. Definitiv eine härtere Nuss. Aber zum Glück hat Eminem schon vorgespurt. Dem leicht überbezahlten Beratermandat der Frauenfelder Standortförderung sei Dank. Am Montag hat er den Bewohner des zukünftigen Quartiers Tsüri diesen Sommer ein Konzert versprochen. Im Quartiertreff. Das nennt sich dann Quartierentwicklung, im Fall.

Mathias Frei

mathias.frei@thurgauerzeitung.ch