«Trotz Regen trockene Verhältnisse»

Nachgefragt

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Thomas Stoll, wie stark hat der Boden bei den diesjährigen WM-Rennen gelitten?

Ich ziehe insgesamt ein positives Fazit. Auf- und Abbauarbeiten konnten unter günstigen Wetterbedingungen erfolgen. Die Auflagen des Amts für Umwelt konnten umgesetzt und Lehren aus dem Vorjahr gezogen werden.

Was wurde anders gemacht als im vergangenen Jahr?

Beim Aufbau der Tribünen sind dieses Jahr beispielsweise die Anfahrtspisten anders gelegt worden. Mit dieser Massnahme konnte die Befahrung des Bodens verringert werden.

Zu Beginn des MXGP 2017 regnete es. Inwiefern spielt die Wetterlage während der Rennen eine Rolle?

Wir prüften die Feuchtigkeit des Bodens vor, während und nach dem Anlass mit sogenannten Tensiometern. In den unteren Schichten blieb der Boden trocken, was sich hinsichtlich der Bodenregeneration positiv auswirkt.

Wie kann die Organisation betreffend Bodenschutz in Zukunft noch etwas besser werden?

Bei örtlichen Vernässungen muss noch schneller reagiert werden können. Zudem besteht beispielsweise beim Tribünenbau der involvierten Unternehmen noch weiteres Optimierungspotenzial, um die Befahrung des Bodens weiter zu minimieren.

Sie stehen in engem Kontakt mit dem Amt für Umwelt, dessen Meinung bei der Bewilligung Gewicht hat.

Es findet ein konstruktiver Dialog statt. Der Parcours im Landwirtschaftsland ist bereits wieder vollständig zurückgebaut, eine Schlussabnahme mit den Amtsvertretern wird noch stattfinden. In diesem Zusammenhang können wir vielleicht auch schon den einen oder anderen Verbesserungsvorschlag für eine zukünftige Veranstaltung diskutieren. (sko)