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Trend zu Schweizer Holz

Waldwirtschaft An der Generalversammlung des Regionalverbands Ost der Holzindustrie Schweiz hat sich vorsichtige Zuversicht breit gemacht. Verschiedene Indizien würden eine Trendwende hin zu mehr Schweizer Holz zeigen, teilt der Verband mit.

Waldwirtschaft An der Generalversammlung des Regionalverbands Ost der Holzindustrie Schweiz hat sich vorsichtige Zuversicht breit gemacht. Verschiedene Indizien würden eine Trendwende hin zu mehr Schweizer Holz zeigen, teilt der Verband mit. «Im Januar 2015, als die Nationalbank den Euromindestkurs aufhob, standen die Zeichen in unserer Branche wirklich auf Sturm», hielt Verbandspräsident Martin Keller vergangenen Freitag an der Versammlung in Wängi fest. Im laufenden Jahr habe sich das Blatt gewendet, da verstärkt Schweizer Holz nachgefragt worden sei. «Diese Situation gibt mir wieder Mut.» Keller plädierte dafür, das HSH-Label, das für Herkunft Schweizer Holz steht, vermehrt im inländischen Markt zu nutzen.

In der Ostschweiz sei eine gemeinsame Richtpreisempfehlung zustande gekommen, teilt der Verband weiter mit. Auch mit einer bescheidenen Preiserhöhung von zwei bis drei Franken habe ein Signal an die Forstwirtschaft gesendet werden können. Die Preisentwicklung von Schnittholz liege aber weiter unter dem Niveau von 2010. «Vor 100 Jahren konnten mit dem Erlös eines Kubikmeters Rundholz 30 Arbeitsstunden bezahlt werden. Heute sind es noch deren zwei bis drei Stunden. So kann es aber nicht weitergehen», sagte Urban Brütsch, Präsident von Wald Thurgau. Während seiner siebenjährigen Präsidialzeit seien im Thurgau 20 Prozent aller Forstbetriebe verschwunden. Brütsch plädierte in Wängi für einen engen Schulterschluss in der gesamten Waldwirtschaftskette, da alle im selben Boot sitzen würden. (red.)

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