«Tout Saint-Gall trifft sich an der Olma»

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Jubiläum An der Jubiläumsausgabe der Messe wolle man besondere Akzente setzen, sagte Olma-Direktor Nicolo Paganini an der gestrigen Medienkonferenz. Zum Beispiel mit den 75 Olma-Botschaftern, aber auch mit dem Olma-Weg, der Einblick in die Plakatgeschichte der Messe gibt. Zu den Jubiläumsattraktionen zählt ebenso die Sonderschau «Meine Olma und ich». Diese soll laut ­Paganini auch ein Ort der Begegnung sein. Dann ist es aus Anlass des Jubiläums wieder einmal gelungen, die Bundespräsidentin, in der Person von Energieministerin Doris Leuthard, für die Eröffnungsfeier zu gewinnen. Nachdem in den letzten Jahren jeweils nur noch «normale» Bundesräte ihre Aufwartung machten.

Das Feuer, nicht die Asche hüten

Das Rückgrat bildeten auch 2017 wieder die Aussteller, sagte Paganini weiter. 610 werden es dieses Jahr in acht Ausstellungshallen sein. Wie immer, wird an der Olma auch für das leibliche Wohl gesorgt. Die Besucher haben zwischen 14 Restaurants die Qual der Wahl.

Die Olma sei stark von Traditionen durchdrungen, bilanzierte Paganini die Messegeschichte. Das habe aber keineswegs mit Verstaubtheit zu tun. Vielmehr gehe es darum, «das Feuer zu hüten, und nicht etwa darum, die Asche aufzubewahren». Für die Region St. Gallen sei der Anlass auch der gesellschaftliche Höhepunkt des Jahres. «Tout Saint-Gall trifft sich an der Olma.» Viele planten ihre Ferien extra entsprechend.

Zu seinen persönlichen Highlights zählt der Olma-Direktor auch den Auftritt des Gastkantons. «Ich habe die meiste Zeit meines Lebens im Thurgau verbracht», so der Exilthurgauer Paganini. Umso mehr freue es ihn, dass er beim fünften Gastspiel des Kantons nun der Gastgeber sein dürfe, unterstrich der Olma-Direktor. (ck)