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TOBEL: Zauberklänge aus der Ukraine

Zweimal trat über die Festtage das Ensemble Beriska aus Kiew in der Kirche auf. Mit ihren harfen- und zitherähnlichen Banduras verzauberten die drei Musikerinnen Hunderte von Zuhörern.
Das Beriska-Ensemble musiziert in der katholischen Kirche. (Bild: Christoph Heer)

Das Beriska-Ensemble musiziert in der katholischen Kirche. (Bild: Christoph Heer)

«Stille Nacht, heilige Nacht». Eines der weltweit beliebtesten und bekanntesten Weihnachtslieder wird noch gefühlvoller, wenn es von drei talentierten jungen Frauen aus der Ukraine aufgeführt wird. Mit ihren klangvollen Stimmen und den bestens beherrschten Banduras, welche es nur in der Ukraine gibt, sorgten sie für Gänsehautstimmung. Am vergangenen Samstagabend konzertierten sie zum eigentlichen Weihnachtskonzert – die Kirchbänke waren hierbei alle besetzt – und am sonntäglichen Heiligabend umrahmten sie die Mitternachtsmesse.

Zahlreiche geistliche Lieder, Volkslieder und auch ukrainische Weihnachtslieder beinhaltete ihr weitreichendes Liedrepertoire. Dem Publikum gefiel es sichtlich, was sie zu hören bekamen. Kaum verwunderlich, dass dabei viele Anwesende ihre Augen schlossen, kurz innehielten und einfach den musikalischen Genuss in sich aufsogen. Wohl selten hat in der Region ein gefühlvolleres Weihnachtskonzert stattgefunden.

Balladen für Kinderheime

Die traditionelle ukrainische Musik, die Kosakenballaden und tadellos vorgetragene Weihnachtsmelodien überzeugten von A bis Z. Verwundert wird dies aber niemand haben, so wusste der Besucher, dass hierbei drei Profimusikerinnen ihr Können präsentierten. Das Ensemble Beriska wurde im Jahr 2003 gegründet und gastierte schon in Österreich, Deutschland oder Grossbritannien. Seit seiner Gründung setzt sich das Ensemble für die Unterstützung von Kiewer Kinderheimen ein. Denn, was würde mit solch traditioneller Heimatmusik passieren, wenn es keinen Nachwuchs gäbe?

Christoph Heer

hinterthurgau

@thurgauerzeitung.ch

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