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TOBEL: Afrika-Hilfe feiert Jubiläum

Seit zehn Jahren setzt sich «Projekt Ukunda» für kenianische Schulkinder ein. Am Sonntag lädt der Verein zum Brunch ins Pfarreiheim ein.
Amy Douglas
Der Verein aus Tobel unterstützt Schulkinder in Kenia. (Bild: pd)

Der Verein aus Tobel unterstützt Schulkinder in Kenia. (Bild: pd)

TOBEL. «Wir freuen uns wiederum auf ein fröhliches Beisammensein im Kreise unserer grossen Ukunda-Familie», sagt der Vereinsvorstand von «Projekt Ukunda». Anlass des Zusammentreffens ist der alljährliche Brunch im Pfarreiheim Tobel. Dieses Jahr kommt dem Brunch besondere Bedeutung zu: Der Verein, welcher etwa 140 ehrenamtliche Mitglieder aus der ganzen Schweiz zählt, feiert sein zehnjähriges Bestehen. Es werden über 100 Personen im Pfarreiheim in Tobel erwartet.

Vereinsgründung in Tobel

Initiantinnen des Schul- und Patenschaftsprojekts «Ukunda» sind Sonja Wepfer-Bosshard und Claudia Hubmann, die 2003 nach Kenia reisten, um ihre Patenkinder zu besuchen. Zwei Jahre später verbrachten sie drei Monate im kenianischen Dorf Ukunda, wo sie engen Kontakt mit den Einheimischen pflegten. «Die Armut in diesem Dorf hat uns tief getroffen. Wir wollten helfen», sagt Hubmann. Zurück in der Schweiz teilten sie ihre Eindrücke, sammelten Geld und suchten nach Personen, die bereit waren, eine Patenschaft anzutreten. Den Verein gründeten die beiden 2006 in Tobel, als das Projekt eine Dimension annahm, die sie nicht mehr als Einzelpersonen tragen konnten. Mit den vielen Spendengeldern entschied der Verein, eine Schule in Ukunda zu bauen. Nach dem Kauf von 20 000 Quadratkilometern Buschland wurde das Grundstück mit Hilfe der Pateneltern gerodet. Es folgte der Bau erster Gebäude, und ein Brunnen wurde gegraben. Die Klassenzimmer und Toilettenanlagen sowie eine Esshalle mit Küche wurden ab 2008 gebaut. Die Schule wurde 2010 in Betrieb genommen und ist seither im ständigen Wachstum. «Ein Drittel der Schüler hat eine Patenschaft, die für die Schulkosten aufkommt», sagt Hubmann. Auf Wunsch der Eltern der Schulkinder stellte die Schulleitung den älteren Schülern Räume als Internat zur Verfügung. Somit können diese Schüler am Abend länger unterrichtet werden, damit sie sich intensiver auf die bevorstehenden Prüfungen vorbereiten können.

Filmpräsentation zeigt Eindrücke

Hubmann besucht Ukunda zweimal im Jahr. Am diesjährigen Brunch werde sie einen Film zeigen, um ihre Eindrücke weiterzugeben. «Die Gesellschaft beim Brunch ist immer bunt gemischt», sagt Hubmann. Der gesamte Erlös des Anlasses fliesst in die Projektkasse.

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