TKB wollte zu Diskussion beitragen

FRAUENFELD. Im Juli veröffentlichte die Thurgauer Kantonalbank (TKB) die Ergebnisse einer Studie zu BTS/OLS, die sie bei einem Zürcher Beratungsunternehmen in Auftrag gegeben hatte.

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FRAUENFELD. Im Juli veröffentlichte die Thurgauer Kantonalbank (TKB) die Ergebnisse einer Studie zu BTS/OLS, die sie bei einem Zürcher Beratungsunternehmen in Auftrag gegeben hatte. SP-Kantonsrat Peter Gubser sah darin und vor allem im Titel der Veröffentlichung «BTS/OLS fördert Standortattraktivität» Propaganda zugunsten der Abstimmungsvorlage vom 23. September. In einer Einfachen Anfrage wollte er vom Regierungsrat wissen, ob es Aufgabe der Kantonalbank sei, sich in kantonale Abstimmungskämpfe einzumischen.

Der Regierungsrat verweist nun in seiner Antwort an die TKB. Diese lege Wert auf die Feststellung, dass sie sich nicht in Abstimmungskämpfe einmische. Die Studie sollte vielmehr zu einer breit abgestützten Diskussion über ein «eminent wichtiges Infrastrukturprojekt» beitragen. Es sei der TKB als Hausbank von über 60 Prozent der Thurgauer Unternehmen und als Marktführerin im Hypothekargeschäft ein Anliegen gewesen, die möglichen Auswirkungen des Strassenprojekts aus volkswirtschaftlicher Sicht zu beleuchten. In seiner Antwort hält der Regierungsrat auch fest, dass die TKB die Studie von sich aus und ohne seinen Auftrag veranlasst habe. (win)