TITELVERTEIDIGUNG: Der dritte Coup in Folge

Der Sirnacher Kunstradvierer darf sich erneut über den Titel Thurgauer Mannschaft des Jahres freuen.

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Wie schon so oft: Die Kunstradfahrerinnen auf der Bühne im Pentorama.

Wie schon so oft: Die Kunstradfahrerinnen auf der Bühne im Pentorama.

Sie sind nicht vom Thron zu stossen: Bereits zum dritten Mal in Folge haben die Sirnacher Kunstradfahrerinnen Céline Burlet, Flavia Zuber, Jennifer Schmid und Melanie Schmid den Titel Thurgauer Mannschaft des Jahres geholt. Im vergangenen Jahr gelang den Thurgauerinnen das, was sie schon im Jahr 2014 geschafft hatten: Sie gewannen den Weltmeistertitel im Kunstradfahren und stellten an der WM in Stuttgart ihre grossen deutschen Kontrahentinnen in den Schatten. Aber nicht nur das, die Sirnacherinnen haben im vergangenen Jahr auch mehrmals einen neuen Weltrekord aufgestellt. Mit ihren insgesamt drei Gold- und zwei Silbermedaillen an Welt- und Europameisterschaften zählen sie bereits jetzt zu den erfolgreichsten Schweizer Hallenradsportlern aller Zeiten. Und ans Aufhören denken sie im Moment nicht.

Nicht einmal Volley Amriswil hat die Sirnacherinnen im Rennen um den Titel Mannschaft des Jahres geschlagen. Und das obwohl die Amriswiler im vergangenen Jahr den Schweizer Meistertitel im NLA-Volleyball gewannen. Damit haben sie es lediglich auf Platz zwei geschafft.

Trotz Triple nur auf Platz drei

Auch der Drittplazierte hätte den Titel Thurgauer Mannschaft des Jahres wohl verdient: Der STV Wigoltingen gewann im vergangenen Jahr nämlich alles, was es zu gewinnen gab. Die Faustballer siegten sowohl in der NLA-Meisterschaft als auch im Schweizer Cup. Damit aber nicht genug: Im Europacup setzten sie noch einen drauf und holten auch dort sensationell den Titel.

Ralf Rüthemann

ralf.ruethemann@thurgauerzeitung.ch