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Tierisch schöne Stockwerke

Der Stadtgarten-Erweiterungsbau ist fertig. Nun kann die Sanierung von Küche, Speisesaal, Cafeteria und älteren Zimmern beginnen. Dafür ziehen nächste Woche 45 Alters- und Pflegeheimbewohner um.
Mathias Frei
Fühlen sich wohl im Ess- und Wohnzimmer der neuen Stadtgarten-Demenzabteilung im Frosch-Stockwerk: Zentrumsleiter Bernhard Grill, Altersheim-Kommissionspräsident Andreas Helbling und Bürgerpräsident Titus Moser. (Bild: Reto Martin)

Fühlen sich wohl im Ess- und Wohnzimmer der neuen Stadtgarten-Demenzabteilung im Frosch-Stockwerk: Zentrumsleiter Bernhard Grill, Altersheim-Kommissionspräsident Andreas Helbling und Bürgerpräsident Titus Moser. (Bild: Reto Martin)

«Man fühlt sich wie in einem Hotel.» Das sagt Bürgerpräsident Titus Moser über den Stadtgarten-Erweiterungsbau. Die Zimmer und Gänge sind grosszügig, grosse Fenster lassen viel Licht herein. Das Parkett strahlt Wärme aus. Neben den Namensschildern der Zimmertüren im Erdgeschoss sitzt ein Frosch. Das erste Obergeschoss ist dem Eichhörnchen gewidmet. Die Vogel-Etage ist im zweiten. Die älteren Bewohner könnten sich das besser merken als «Neubau Sportplatz, dritter Stock», sagt Bernhard Grill. Er ist Leiter des Alters- und Pflegezentrums Stadtgarten, das von der Frauenfelder Bürgergemeinde betrieben wird. «Wir haben probiert, an alles zu denken», sagt Grill.

Mitte Januar 2015 war Baustart für den Stadtgarten-Erweiterungsbau. Mittlerweile ist der neue Trakt fertiggestellt. Es fehlt noch die Umgebungsgestaltung. Damit ist Phase 1 des Bauprojekts abgeschlossen, wie Andreas Helbling, Präsident der Altersheimkommission der Bürgergemeinde, sagt. «Wir sind im Zeit- und Kostenplan geblieben.» Nun startet Phase 2 – und dank einer «grösseren Erbschaft» auch Phase 3. Geplant war die Sanierung des Zentralbau-Erdgeschosses, das letztmals 1989 renoviert wurde. Unter anderem werden die Küche, der Speisesaal und die Cafeteria komplett erneuert. Zudem wird das Raumprogramm reorganisiert.

Erbschaft macht weitere Sanierungen möglich

Phase 3 war noch nicht geplant, kann nun aber im gleichen Schritt realisiert werden – einer «grösseren Erbschaft» sei Dank. Nebst dem Erdgeschoss können nun auch die Wohn- und Lebensräume in den Obergeschossen des Zentralbaus renoviert werden.

Bevor aber im Zentralbau die Handwerker auffahren, muss der Umzug der 45 dortigen Bewohner in den Erweiterungsbau über die Bühne gegangen sein. Am Montag geht's los. Zentrumsleiter Grill rechnet mit einer Woche, bis auch der letzte sein Übergangszimmer bezogen hat. Spätestens Anfang Januar ist die Zimmersanierung abgeschlossen. Und alle Bewohner können wieder in ihre ursprünglichen vier Wände zurück – die übrigens nur leicht kleiner sind als jene im Erweiterungsbau.

Damit wird der Erweiterungsbau frei für neue Bewohner. Platz hat es für 44. Ein Novum im Stadtgarten ist die Abteilung für Menschen mit Demenz im Parterre. In den zwei Obergeschossen hat es je 16 Zimmer. Und nebst dem bestehenden Ferienzimmer kommt durch den Erweiterungsbau ein zweites dazu. Der Coiffeursalon ist grösser geworden. Dazu gibt es neu Massagen, Fusspflege und Physiotherapie. Diese Angebote sind öffentlich, man muss nicht im Stadtgarten wohnen. «Damit wollen wir eine Öffnung herbeiführen», sagt Helbling. Und durch den Neubau der Kindertagesstätte Bärenhöhle auf dem Stadtgarten-Gelände komme eine gute Symbiose zwischen Jung und Alt zustande. Kürzlich war Spatenstich.

Derzeit wird in einem Zelt gekocht. Der provisorische Speisesaal ist zugleich Cafeteria und Personalrestaurant. Wo dereinst der Demenzgarten hinkommt, liegt Aushub. Aber schon kommenden April, wenn die Sanierung des Zentralbaus fertig ist, wird die Anlage schöner, komfortabler und sicherer daherkommen. Das fängt bei den hindernisfreien Räumen an, geht über die neuen Erlebnisbadewannen auf den Stockwerken und hört weder beim neuen Personensicherheitssystem noch bei den heimeligen Wohn- und Essbereichen auf. «Und unser Privileg hier ist die schöne Parkanlage», sagt Zentrumsleiter Grill.

Offizielle Eröffnungsfeier: 12. bis 14. Mai 2017

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