Thurtal-Achse wird bald zur neuen N23

FRAUENFELD. Der Aufnahme der Verbindung Grüneck–Meggenhus als neue N23 ins Nationalstrassennetz stehe nichts mehr im Wege, teilte gestern das Thurgauer Departement für Bau und Umwelt (DBU) mit. Wie bereits im Nationalrat war das Traktandum gestern auch im Ständerat unbestritten.

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FRAUENFELD. Der Aufnahme der Verbindung Grüneck–Meggenhus als neue N23 ins Nationalstrassennetz stehe nichts mehr im Wege, teilte gestern das Thurgauer Departement für Bau und Umwelt (DBU) mit. Wie bereits im Nationalrat war das Traktandum gestern auch im Ständerat unbestritten. Ausstehend sind jetzt noch das Differenzbereinigungsverfahren und die Schlussabstimmung zum sogenannten Netzbeschluss des Bundes. Dennoch sei es jetzt schon klar, dass der heutige Hauptstrassenabschnitt zwischen der A7 bei Grüneck/Bonau und der A1 bei Arbon/Meggenhus vom Bund übernommen und als neue N23 ins Nationalstrassennetz aufgenommen werde, schreibt das DBU. Dies unabhängig vom Abstimmungsergebnis über BTS/OLS.

Das bedeute, dass voraussichtlich ab 1. Januar 2014 der Bund für den Betrieb und die Finanzierung der Strecke sowie allfällige Aus- und Neubauten zuständig sein werde, schreibt das DBU weiter. Mit der Übernahme anerkenne der Bund die Thurtal-Aachtal-Achse zwischen Frauenfeld und Arbon als Hauptentwicklungsachse des Thurgaus.

Anders als der Nationalrat hat der Ständerat – wie vom Bundesrat vorgeschlagen – zudem auch der Erhöhung des Vignettenpreises auf neu 100 Franken zugestimmt. Damit würden dem Bund jährlich rund 200 Millionen Franken für Ausbauten zur Verfügung stehen. Vor dem definitiven Netzbeschluss gibt der Bund aber keine Garantie, dass er die Achse wirklich zur BTS ausbaut. (red.)