Thurgauer zahlen weniger Steuern

Die Steuerrechnungen fallen 2017 im Thurgau im Durchschnitt leicht tiefer aus als im Vorjahr. Dies ist vor allem den Schul– und den katholischen Kirchgemeinden zu verdanken, von denen viele die Steuern gesenkt haben.

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Bottighofen behält den tiefsten Gesamtsteuerfuss im Thurgau. (Bild: Andrea Stalder/Symbol)

Bottighofen behält den tiefsten Gesamtsteuerfuss im Thurgau. (Bild: Andrea Stalder/Symbol)

Den tiefsten Gesamtsteuerfuss (Kanton, Gemeinde, Schule und Kirche) behält Bottighofen mit 231 Prozent für Reformierte und 237 Prozent für Katholiken, wie die kantonale Dienststelle für Statistik am Dienstag mitteilte. Am meisten Steuern zahlen die Katholiken in Raperswilen mit 322 Prozent und die Reformierten in Arbon mit 320 Prozent.

Vier der 80 politischen Gemeinden haben ihre Steuerfüsse gesenkt, eine einzige hat ihn erhöht. In den übrigen 75 Gemeinden sind die Steuerfüsse unverändert. Der durchschnittliche Steuerfuss liegt kaum verändert bei 58 Prozent. Im Jahr 2000 hatte der Durchschnitt noch 75 Prozent betragen.

Die Schulsteuerfüsse seien, nach Erhöhungen 2016, im laufenden Jahr wieder öfter gesunken, heisst es. 21 Schulgemeinden reduzierten ihre Steuern, sechs erhöhten sie. Dadurch ging der durchschnittliche Schulsteuerfuss um 0,4 Prozent zurück. (sda)