Thurgauer Staatsangestellte geben Arbeitgeber gutes Zeugnis

FRAUENFELD. Die Thurgauer Staatsangestellten geben ihrem Arbeitgeber gute Noten. Sie sind mit ihrer Arbeit zufrieden und fühlen sich motiviert. Die Löhne bewerten sie als mittelmässig. Unzufriedener als bei der letzten Befragung sind die Angestellten mit den Sozialleistungen.

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An der dritten Personalbefragung vom vergangenen Herbst beteiligten sich 2711 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, wie die Thurgauer Staatskanzlei am Donnerstag mitteilte. Der Gesamtrücklauf von 81 Prozent sei leicht höher, als bei den Befragungen in den Jahren 2011 und 2007. Ziel der regelmässigen Befragungen durch ein externes Unternehmen sei, das Verbesserungspotential auszuloten.

Zufrieden mit Arbeitszeitregelung
Mit der Durchschnittsnote 4,9 auf einer Skala von eins bis sechs sei die Gesamteinschätzung gut und leicht besser als bei den früheren Befragungen. Mit der Note 5,4 bewerteten die Mitarbeiter die Fairness bezüglich der Arbeitssituation. Zufrieden sind sie auch mit der Work-Life-Balance und der Arbeitszeitregelung.

Die grosse Mehrheit der Befragten würde den Kanton Thurgau wieder als Arbeitgeber wählen (Note 5,2). Den höchsten Wert in der Personalbefragung erhielt mit 5,5 (2011 ebenfalls 5,5) die Frage, ob sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der Mitarbeiterbeurteilung aufgrund ihres Geschlechts nicht diskriminiert fühlen, heisst es in der Mitteilung.

Weniger zufrieden mit Sozialleistungen
Eher durchschnittlich zufrieden sind die Kantonsangestellten mit dem Lohn (4,4) und der Anzahl Ferientage (4,3). Gesunken ist die Zufriedenheit mit den Sozial− und Versicherungsleistungen. Die Note sank von 4,8 im Jahr 2011 auf 4,4. Dieses Resultat begründet der Regierungsrat mit den Massnahmen zur Sanierung der Pensionskasse vor zwei Jahren, an der sich die Mitarbeitenden beteiligen mussten. (SDA-ATS/md/gn)

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