Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

THURGAUER SPORTLERWAHL: Schiesspulver-Königin Heidi Diethelm ist Sportlerin des Jahres

Mit ihrer olympischen Bronzemedaille im Sportschiessen über 25 Meter hat Heidi Diethelm alle überzeugt. Sie ist zur Thurgauer Sportlerin des Jahres 2016 gewählt worden – vor Beachvolleyballerin Isabelle Forrer und Schwinger Samuel Giger.
Ralf Rüthemann
Heidi Diethelm mit der Auszeichnung und dem Check über 2000 Franken. (Bild: Reto Martin)

Heidi Diethelm mit der Auszeichnung und dem Check über 2000 Franken. (Bild: Reto Martin)

«Er hat Jahrgang 1998, ist 1,78 Meter gross und 78 Kilo schwer.» So viel verriet Moderator Tom Schnegg am Freitagabend zu Beginn der Thurgauer Sportlerwahl im Pentorama Amriswil schon mal über den Newcomer des Jahres. Wenig später war klar: Er meinte den jungen Radsportler Stefan Bissegger aus Mettlen. Der 18-jährige Velomech-Lehrling war der erste, der Schnegg Rede und Antwort stand.

Es folgte die Kategorie Einzelsportler. «Gewonnen hat... Heidi Diethelm Gerber», gab Regierungsrätin Monika Knill bekannt. Diethelm, seit vergangenem Jahr sozusagen unsere Apfelkönigin des Schiesspulvers, hatte an den Olympischen Spielen in Rio in der Kategorie Sportpistole über 25 Meter Bronze gewonnen. Wieso sie eigentlich so gut sei, fragte Tom Schnegg. «Es ist eine gewisse Hartnäckigkeit, Disziplin und Trainingsfleiss nötig», gab sie souverän Auskunft. Interviews hat sie seit den Olympischen Spielen zuhauf gegeben, dies sei nebst zusätzlichen Terminen das einzige, was sich wirklich verändert habe, sagte Heidi Diethelm.

Auf der Bühne war sie nicht alleine, auch Isabelle Forrer, Joel Girrbach und Samuel Giger waren anwesend und nahmen auf dem Sofa platz. Nicht anwesend, aber auch nominiert, waren Martin Fuchs, Nico Stahlberg, Martin Hubmann und Kariem Hussein.

1,95 Meter gross, 105 Kilo schwer. Oder doch nicht?
Bei Samuel Giger gab Tom Schnegg auch zuerst einige Eckdaten bekannt. 1,95 Meter gross und 105 Kilo schwer, sei er. Giger musste ihn aber korrigieren, er sei nämlich 115 Kilogramm schwer. «Ich habe diese Angaben ja auch schon vor zwei Wochen bekommen», rechtfertigte sich Tom Schnegg. Giger, der am Eidgenössischen Schwingfest 2016 auf Platz zwei gelandet war, schaffte es gestern auch aufs Podest. Er wurde Dritter hinter Beachvolleyballerin Isabelle Forrer, die auch an den Olympischen Spielen teilgenommen hatte.

Als es um die Wahl der Mannschaft des Jahres ging, wurde es eng auf der Bühne. Alle nominierten Teams waren vertreten und gaben kurz Auskunft über ihre Erfolge. So auch die Gasballon-Weltmeister Witprächtiger/Frieden. Auf was kommt es im Gasballonfahren an? «Es geht ganz einfach darum, möglichst weit zu kommen», sagte Kurt Frieden. Und mit weit meinte er wirklich weit. An der WM im vergangenen Jahr startete das Team nämlich im deutschen Gladbeck, legte 2200 Kilometer zurück und schaffte es bis nach Griechenland. Den Weltmeistern reichte es an der Sportlerwahl aber nicht aufs Podest. Mannschaft des Jahres wurde der Sirnacher Kunstradvierer, gefolgt von Volley Amriswil und dem STV Wigoltingen. Nominiert waren zudem auch die Unihockeyspielerinnen der Red Lions Frauenfeld und die Handballerinnen des HSC Kreuzlingen.

Geehrt wurde an der Sportlerwahl, die jeweils vom Panathlon Club Thurgau organisiert wird, auch der Sportförderer des Jahres, Jürg Hochstrasser. Was es dieses Jahr nicht gab, war eine neue Thurgauer Sportlegende. Bis jetzt sind erst der OL-Läufer Daniel Hubmann und der Rollstuhlsportler Marcel Hug legendär.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.