Thurgauer Kandidatur gescheitert

SIRNACH. Der Eidgenössische Nachwuchsschwingertag 2018 findet nicht in Weinfelden statt – am Schluss hat sich das Bündnerland gegen das Toggenburg durchgesetzt.

Mario Tosato
Drucken
Teilen
Simon Schild und Ständerat Roland Eberle stellten das Projekt Weinfelden vor. (Bild: Mario Tosato)

Simon Schild und Ständerat Roland Eberle stellten das Projekt Weinfelden vor. (Bild: Mario Tosato)

Ständerat Roland Eberle und Simon Schild, Technischer Leiter des Schwingclubs am Ottenberg, stellten Weinfelden als möglichen Austragungsort für das Eidgenössische Nachwuchsschwingfest (ENST) 2018 vor. Als Ziele nannten die beiden sportliche, faire und attraktive Wettkämpfe. Dafür könne eine ideale Infrastruktur für den grossen Sport gewährleistet werden. Es soll ein Fest für Schwinger, Besucher und die Region werden.

Um die Durchführung des ENST bewarben sich das Bündnerland (Davos) und das Toggenburg mit Wattwil als Festort. Nach dem ersten Wahlgang zogen die Thurgauer ihre Kandidatur zurück, da sie weit zurücklagen und praktisch ohne Chancen waren. Schliesslich hat sich das Bündnerland gegen das Toggenburg mit 198 Stimmen gegen 145 Stimmen durchgesetzt.

Gute Ostschweizer Resultate

Trotz starken Regenfällen konnte das OK Nordostschweizer Schwingfest des Nordostschweizerischen Schwingerverbandes (NOSV) mit dem Verlauf zufrieden sein. Das OK unter der Führung von Peter Schütz versuchte alles, um den Besuch in Wigoltingen trotzdem so angenehm wie möglich zu gestalten. Auch die Finanzen konnten im Lot gehalten werden. Erfreut zeigt sich der NOSV mit der Entwicklung der Mitgliederzahl. So konnte die magische Zahl von 20 000 Mitgliedern (plus 202) überschritten werden.

Hanspeter Rufer, Präsident NOSV aus Rüti ZH, dankte seinen Vorstandskameraden für ihre grosse Unterstützung. Er dankte auch den vielen Funktionären für ihre wertvolle Mitarbeit.

Wechsel im Vorstand

Der NOSV-Präsident gab der Freude Ausdruck, dass Daniel Bösch im Jahr 2014 wieder die Leaderrolle im NOSV übernahm. Vier Kranzfestsiege wie auch der Sieg am NOSV in Wigoltingen sowie der ausgezeichnete dritte Rang in Kilchberg unterstrichen dies deutlich. Seinen Rücktritt als Vizepräsident erklärte Hansueli Zbinden, Eschlikon; neu ist dafür Walter Lanz, Matzingen, in den Vorstand als Aktuar gewählt worden.

Zu Ehrenmitgliedern wurden Zbinden und Hansruedi Peterer aus Wildhaus ernannt. Angenommen wurde der Vorschlag des Vorstandes, Swiss Olympic beizutreten.