Thurgauer in fremden Diensten

Frauenfeld Im Ersten Weltkrieg ist die Schweiz zwischen Deutschland und Frankreich gespalten. Auf beiden Seiten ziehen sogar Schweizer als Soldaten in die Fremde.

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Frauenfeld Im Ersten Weltkrieg ist die Schweiz zwischen Deutschland und Frankreich gespalten. Auf beiden Seiten ziehen sogar Schweizer als Soldaten in die Fremde. Heute um 19 Uhr spricht Dominik Gügel, Direktor des Napoleonmuseums Thurgau, im Grossen Bürgersaal des Frauenfelder Rathauses über dieses brisante Thema. Der Abendvortrag gehört zum Rahmenprogramm einer internationalen Tagung des Historischen Museums Thurgau, die heute und morgen in Frauenfeld stattfindet.

Die grösste Erschütterung hat die Schweiz durch den Ersten Weltkrieg erlebt. Dazu gehört die Spaltung des Landes entlang des Röstigrabens. Tausende von Schweizern zogen entweder für Frankreich oder für das Deutsche Reich in den Krieg, darunter auch der Frauenfelder Adolf Merk. An seinem Beispiel thematisiert Napoleonmuseums-Direktor Gügel diese aus heutiger Sicht problematische Mobilisierung von Schweizern für die kriegführenden Mächte. (red.)

Der Vortrag ist öffentlich, der Eintritt ist frei.