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THURGAUER GARTENTAGE: Lust auf Grün

24 Firmen im ganzen Kanton haben bei zahlreichen Besuchern das Gärtnerherz höher schlagen lassen. Sie präsentierten ihre Spezialitäten, vom Rundumpaket bis zum Nischenprodukt.
Nachwuchsförderung: Jacqueline Rutishauser hilft den Kindern beim Gestalten der Blechbüchsen. (Bild: Christine Luley)

Nachwuchsförderung: Jacqueline Rutishauser hilft den Kindern beim Gestalten der Blechbüchsen. (Bild: Christine Luley)

Sobald es die Temperaturen zulassen, wächst die Lust, sich im Freien aufzuhalten. Passend zu den Thurgauer Gartentagen hat sich der Lenz zurückgemeldet, und die grünen Profis zeigen ihre Angebotspalette. Alles ist im Wandel – stand einst die Nützlichkeit im Vordergrund der Gartenkunst, ist es heute vermehrt die Ästhetik.

Erni Gartarena Lifestyle Erlebnis aus Kreuzlingen hat in seinem Schaugarten das Thema «Wohnzimmer-Garten» umgesetzt. In gemütlichen Nischen und Ecken laden Loungemöbel zum Verweilen ein. Ein Hingucker sind die grossen Steinschalen, wie aufgeschnittene, ausgehöhlte Findlinge. Mit ihrer natürlich hellgrauen Aus­sen- und der polierten, dunkelgrau marmorierten Innenseite könnten sie ebenso in einen Designgarten wie in einen Naturgarten passen. «Bali Steinwanne» steht drauf.

Die Markus Stieger AG setzt ganz auf einheimische Steine. Auf dem Betriebsgelände beim alten Schulhaus in Weiningen sitzen Besucher an einem riesigen Tisch aus massivem Granit aus dem Calancatal. Allein die Platte wiegt drei Tonnen, fünfeinhalb Meter ist er lang, 24 Personen finden an ihm Platz. Die Vielfalt an Gartengehölzen symbolisiert: «Hier wächst Zukunft.» Die kann dank eigenem Obst auch schmackhaft sein, denn selbst bei wenig Platz lassen sich an einem Spalier Kiwi, Aprikosen, Äpfel und Birnen hochziehen.

Pflanzen mit Schweizer ­Wurzeln

Ist gar kein Land vorhanden: Mit «Sackgesund» lässt sich in Filz oder Ledersäcken auch auf der kleinsten Terrasse gärtnern. Bei Blumen Gschwend in Neukirch-Egnach holen sich die Kunden ihren «Sackgarten» nach Hause und freuen sich auf eigene Beeren, auf Gemüse und Kräuter.

Den Gartenkindern widmet sich die Rolf Rutishauser Gartenbau in Amriswil. Sie dürfen eigene Kräutertöpfchen gestalten und heimnehmen. Und lernen, dass Pflanzen und Gemüse nicht einfach im Ladengestell wachsen. Björn Rutishauser, dreifacher Vater, will Begeisterung für den Garten wecken und auch auf die Bedeutung der einheimischen Pflanzenproduktion hinweisen. «In den Treibbeeten wachsen starke und abgehärtete Pflanzen heran», sagt Schwester Anika.

Die Thurgauer Gartentage sind beim Publikum auf Anklang gestossen. Präsident Viktor Gschwend von Jardin Suisse Thurgau ist zufrieden und kann sich eine Wiederholung der Aktion im nächsten Jahr vorstellen.

Christine Luley

thurgau@thurgauerzeitung.ch

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