Thurgauer feiern ihre Weine

Der Branchenverband der Winzer verbucht einen Medaillensegen für ausgezeichnete Thurgauer Weine.

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Die Thurgauer Weinmacher und Kellermeister haben im laufenden Jahr dafür gesorgt, dass ein reicher Medaillensegen an nationalen und internationalen Degustations-Wettbewerben über dem Kanton niederging. Insgesamt sind es an die 40 Auszeichnungen in Gold und Silber sowie Ehrendiplome, welche die elf Betriebe empfangen durften, teilt Agro Marketing Thurgau mit.

«Wertvolle Botschafter für die Region»

Die vielen Auszeichnungen nahm der Branchenverband der Winzer, um diesen Erfolg stimmungsvoll in einem festlichen Rahmen zu feiern. In enger Zusammenarbeit mit dem Agro Marketing Thurgau AG wurde diese spezielle Feier für die elf Thurgauer Kellermeister und Weinmacher sowie viele Gäste und Freunde des Thurgauer Weins im Vinorama in Ermatingen, wo einst die grösste Thurgauer Kellerei geführt wurde, organisiert. «Wir Thurgauer sind mit Dank und Stolz hergekommen, und wir dürfen heute mit allen etwas Schönes feiern», hielt Markus Frei, zuständig im Branchenverband Thurgau Weine für die Absatzförderung, fest. Dabei würdigte er insbesondere den enormen Qualitätsfortschritt, welcher in den letzten Jahren markant erfolgt ist. Innovationsgeist von Winzern und Weinmachern sowie das ideale und tolle Klima des Thurgaus tragen zu dieser Qualitätssteigerung massgeblich bei. «Mit den vielen gewonnenen Medaillen der Thurgauer Weinmacher gehören sie zu den besten, und es sind auch wertvolle Botschafter für die Region», hielt Ueli Bleiker vom kantonalen Landwirtschaftsamt fest.

Thurgauer Weine sorgen für Furore

Für die Laudatio konnten die Organisatoren Ulrich Schweizer gewinnen. Der Wein-Journalist und Mitglied der Weinproduzenten-Vereinigung «Mémoire des Vins Suisse» ist dafür bekannt, dass er oftmals mit etwas spitzem Humor und viel Begeisterung für die einheimischen Weine eintritt, ohne dabei ein Blatt vor den Mund zu nehmen. Er zeigte sich einleitend vom Medaillen- und Diplomsegen für den Thurgau sehr beeindruckt, was er auch auf das grosse Qualitätsbewusstsein der Rebleute und Weinmacher zurückführt. «Nebst einer guten Qualität im Rebberg ist auch eine gute Kellerarbeit nötig, damit es Spitzengewächse gibt», hielt Schweizer in seiner Laudatio fest. Besonders hat es ihm auch der Müller-Thurgau angetan. Denn gleich mehrere dieser Sorte sorgten am Grand Prix du Vin Suisse – der Prämierung für Schweizer Weine – für viel Furore. Zwei waren gar für das grosse Finale mit den landesweit sechs besten nominiert.

Danach folgte mit einem «Wine & Dine» im Gewölbekeller Phönix der genussvolle und kulinarische Teil des Abends, wo nochmals einige der ausgezeichneten Weine durch Ueli Schweizer kommentiert wurden. (red.)