Thurgauer bekämpfen Energiesteuer

UTTWIL. Gegen die Initiative für den Ersatz der Mehrwert- durch eine Energiesteuer hat sich im Thurgau ein breites bürgerliches Komitee gebildet. Gemäss einer Mitteilung von Brigitte Kaufmann, Uttwil, bekämpft es «diesen unsinnigen und teuren Totalumbau des Steuersystems».

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UTTWIL. Gegen die Initiative für den Ersatz der Mehrwert- durch eine Energiesteuer hat sich im Thurgau ein breites bürgerliches Komitee gebildet. Gemäss einer Mitteilung von Brigitte Kaufmann, Uttwil, bekämpft es «diesen unsinnigen und teuren Totalumbau des Steuersystems».

Mit über 22 Milliarden Franken pro Jahr sei die Mehrwertsteuer die mit Abstand wichtigste Einnahmequelle des Bundes. Die Schweiz würde mit dem Totalumbau des Steuersystems ein unkalkulierbares Risiko mit eingehen. Denn sobald der Energieverbrauch sinken würde, müssten die Preise massiv angehoben werden, um die Milliardeneinnahmen zu sichern.

Der extrem hohe Energiepreis treffe die Unternehmen zudem in einer bereits sehr angespannten Situation. Aber auch Konsumenten, Autofahrer, Mieter und Hauseigentümer wären von Treibstoffpreiszuschlägen in der Grössenordnung von drei Franken pro Liter und von höheren Heiz- und Stromkosten betroffen. Die Initiative der Grünliberalen kommt am 8. März zur Abstimmung. Das Nein-Komitee besteht aus einem Co-Präsidium mit 19 Mitgliedern, darunter die Ständeräte Roland Eberle (SVP) und Brigitte Häberli (CVP), die SVP-Nationalräte Markus Hausammann, Verena Herzog und Hansjörg Walter, ausserdem CVP-Nationalrat Christian Lohr. Dabei sind auch Vertreter der BDP, der EDU und der Jungen SVP, ausserdem der Präsident der Industrie und Handelskammer Thurgau, Christian Neuweiler, und die Präsidentin der KMU-Frauen Thurgau, Monique Stahlkopf. (wu)

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