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Thurgauer Anwälte können ab 2013 beurkunden

Mit 109 Aktiv- und 103 Freimitgliedern geht der Thurgauische Anwaltsverband ins neue Jahr. Er setzt ab 2013 die Beurkundungskompetenz um.
Martin Sinzig

FRAUENFELD. Die Aufnahme neuer Aktiv- und Freimitglieder gehört zur vornehmen Aufgabe des jährlichen Thurgauer Anwaltstages. Dieses Mal standen 18 Namen auf der Liste. Sieben Anwältinnen und Anwälte bewarben sich um die Aufnahme in den kantonalen Verband, ebenso elf weitere Juristen, die verschiedene Funktionen in Gerichten, bei der öffentlichen Hand oder in der Privatwirtschaft ausüben.

Der Stempel ist da

Der Anwaltstag hiess alle Bewerbungen gut. Damit wächst der Thurgauische Anwaltsverband (TAV) auf 109 aktive Anwälte und 103 Freimitglieder an. Ab 2013 steht ein «grosser und wichtiger Schritt für die Anwaltschaft» bevor, wie TAV-Präsident Matthias Hotz erklärte. Die Thurgauer Anwälte werden neu Beurkundungen und Beglaubigungen ausstellen können, zum Beispiel im Bereich des Ehegüter- und Erbrechts sowie im Gesellschafts- und Stiftungsrecht. Auf diese neue Aufgabe hatten sich viele Anwälte im auslaufenden Jahr vorbereitet, und zwar im Rahmen einer Abendausbildung und zweier halbtägiger Workshops. Inzwischen liegen die Verordnungen vor, und laut Obergerichtspräsident Thomas Zweidler der «langersehnte Stempel», den die Anwälte für ihre Beurkundungstätigkeit künftig verwenden dürfen. «Es ist wichtig, dass wir unsere neue Kompetenz gut umsetzen», plädierte Hotz, «denn man wird uns mit Argusaugen beobachten».

Verständnis für Staatsanwälte

Die jüngst in den Medien diskutierte Überlastung der Staatsanwaltschaft wurde auch am Anwaltstag angesprochen. Ein Mitglied störte sich daran, dass in der Presse ein anonymer Anwalt zitiert worden war, dass dieser nicht den Mut gehabt habe, zu seinem Namen zu stehen. Er hätte sich auch via TAV äussern können. Präsident Matthias Hotz sagte auf Anfrage, auch er habe die grösseren Verzögerungen und zum Teil sehr langen Verfahren schon bemängelt. Doch angesichts der neuen Strafprozessordnung müsse man der Staatsanwaltschaft eine gewisse Zeit geben für die Umorganisation und die Einarbeitung in die neuen Strukturen.

Ein weiterer Schwerpunkt im vergangenen Jahr war die Erarbeitung einer neuen Website des TAV, in der die Rechtssuchenden erste Informationen erhalten.

www.tav.ch

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