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THURGAU: Verkehr auf Kantonsstrassen wächst weiter

Um durchschnittlich 0,8 Prozent ist der Verkehr auf den Kantonsstrassen zwischen Bodensee und Hörnli im Jahr 2017 durchschnittlich gewachsen. Das ergab eine Auswertung der automatischen Verkehrszählungen auf den Thurgauer Kantonsstrassen.
Die Kantonsstrasse H13 zwischen Kreuzlingen und Bottighofen wies erneut die höchste Tagesverkehrsfrequenz im Kanton Thurgau auf. (Bild: Nana do Carmo)

Die Kantonsstrasse H13 zwischen Kreuzlingen und Bottighofen wies erneut die höchste Tagesverkehrsfrequenz im Kanton Thurgau auf. (Bild: Nana do Carmo)

Nach 2015 mit 0,8 und 2016 mit 0,9 Prozent liegt die Wachstumsrate des durchschnittlich täglichen Verkehrs (DTV) auf den Thurgauer Kantonsstrassen im Jahr 2017 mit 0,8 Prozent in gleicher Bandbreite der Vorjahre. Damit liegt der Anstieg des Individualverkehrs leicht unter dem Mehrjahresdurchschnitt von 1,2 Prozent. Dies teilte das kantonale Tiefbauamt am Dienstag mit. Nicht eingerechnet sind die Autobahnen, die Verkehrszählungen auf den Nationalstrassen nimmt das Bundesamt für Strassen vor.

Das Wachstum korrespondiere laut Tiefbauamt mit der stetigen Zunahme der neu eingelösten Motorfahrzeuge im Kanton, die jährlich bei rund 2 Prozent liegt, schreibt das Tiefbauamt weiter in seiner Mitteilung.

Die höchste Tagesverkehrsfrequenz im Kanton Thurgau wurde wiederum am Bodensee gemessen – auf der Kantonsstrasse H13 zwischen Kreuzlingen und Bottighofen. Und zwar am Mittwoch, 24. Mai 2017, mit 30393 Fahrzeugen. Das sind – auf 24 Stunden umgerechnet – etwas mehr als 21 Autos pro Minute. Damit war dieser Abschnitt wiederum der Hotspot unter den Thurgauer Strassen. Im Vorjahr passierten 30945 Fahrzeuge die gleiche Messstelle. Der Streckenabschnitt Kreuzlingen Ost ist mit einem durchschnittlich Tageswert von 24662 Fahrzeugen auch die am meiste befahrene Kantonsstrasse im Thurgau.

Aussergewöhnliche Verkehrszunahmen oder Abnahmen auf dem Thurgauer Strassennetz sind hauptsächlich auf regionale Ereignisse sowie Strassenbautätigkeiten und den damit verbundenen Umleitungen mit Verlagerungsverkehr zurückzuführen, schreibt das Tiefbauamt weiter.

Die Verkehrszahlen finden mehrfach Verwendung. So dienen sie neben der internen Planung den Lärmingenieuren zur Erstellung von Lärmgutachten. Weiter lassen sich direkte Verkehrsmassnahmen aus den Zahlen ableiten. Beispielsweise werden vor der Festlegung von Fussgängerstreifen die Verkehrsfrequenzen konsultiert. Ebenso für Baustellen, wenn es gilt, zwischen einem Lichtsignal oder einer Umleitung zu entscheiden. (seb.)

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