Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

THURGAU: Tiefe Pegelstände an Bodensee und Rhein

Zwar sinken die Pegel weiter, ein Problem in der Wasserversorgung besteht aber noch nicht. Die Schifffahrt hingegen leidet: Zwischen Diessenhofen und Stein am Rhein verkehrten keine Personenschiffe.
Kurt Peter
Unter der Rheinbrücke bei Diessenhofen verkehrten vergangene Woche keine Personenschiffe. (Bild: Coralie Wenger (16. Juli 2013))

Unter der Rheinbrücke bei Diessenhofen verkehrten vergangene Woche keine Personenschiffe. (Bild: Coralie Wenger (16. Juli 2013))

«Die derzeitige Trockenheit hat für die Landwirtschaft eine positive und eine negative Seite», erklärt Markus Hausammann, Präsident des Verbandes Thurgauer Landwirtschaft. Für die Erntearbeit mit den schweren Maschinen seien die trockenen Böden von Vorteil, nicht nur im Ackerbau, wo Zucker und Mais geerntet werden. Auch im Obstbau sei das Befahren mit den Maschinen einfacher.

Andererseits beeinträchtige die Trockenheit das Wachstum im Futterbau: «Die Bisenlage, die Kälte und der fehlende Regen schränken das Wachstum der Wiesen ein», sagt Hausammann. Er hofft auf Regen, damit sich neu angesäte Wiesen gut entwickeln können.

Noch ist kein Regen in Sicht

«In Romanshorn zeigt der Seepegel aktuell 395,42 Zentimeter», sagte Marco Baumann, Leiter der Abteilung Wasserbau und Hydrologie im Departement für Bau und Umwelt, am Freitag. Das seien fünf Zentimeter unter dem langjährigen Mittelwert – Tendenz weiter sinkend. Für die Wasserversorgung bedeute das noch kein Problem. Die Landwirtschaft brauche für die Kulturen keine Bewässerung, da diese glücklicherweise geerntet seien oder würden. Da es im Juni viel geregnet habe, sei auch der Grundwasserstand noch kein Problem. Aber auch hier sei die Tendenz klar sinkend. Marco Baumann sprach von einem «verbreiteten Regendefizit im ganzen Mittelland». Eine Trendwende zu nachhaltigem Regenwetter sei nicht auszumachen. Der tiefe Wasserstand auf dem Rhein bereitete der Schifffahrt Sorgen: Bis zum Saisonende gestern verkehrten zwischen Diessenhofen und Stein am Rhein eine Woche lang keine Personenschiffe. Zwischen Stein am Rhein und Kreuzlingen sowie zwischen Schaffhausen und Diessenhofen verkehrten die Schiffe fahrplanmässig, hiess es in einer Mitteilung der Schifffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein. Die Rückfahrt von Diessenhofen nach Schaffhausen war auf den Bahnanschluss abgestimmt.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.