THURGAU: Initiative für Baujagdverbot eingereicht

Der Tierschutzverband reicht 4448 beglaubigte Unterschriften ein. Mit der Volksinitiative für ein Baujagdverbot hat er ein Druckmittel auf den Grossen Rat.

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Silvana Tschudi, Leiterin der Regierungskanzlei, nimmt die Unterschriften entgegen. (Bild: Thomas Wunderlin)

Silvana Tschudi, Leiterin der Regierungskanzlei, nimmt die Unterschriften entgegen. (Bild: Thomas Wunderlin)

Reinhold Zepf und einige Getreue reichten am Donnerstag um 10 Uhr die Unterschriften für eine Baujagdverbots-Initiative bei der Staatskanzlei in Frauenfeld ein – am letzten Tag der sechsmonatigen Sammelfrist. Der Präsident des Thurgauischen Tierschutzverbands setzt damit den Grossen Rat unter Druck, damit er im Jagdgesetz ein vollständiges Baujagdverbot einfügt. Laut Zepf sind 4448 beglaubigte Unterschriften zusammengekommen. Sie hätten über 5000 Unterschriften gesammelt; etwa zehn Prozent seien ungültig. Für das Zustandekommen einer kantonalen Initiative braucht es 4000 Unterschriften. Zepf warf etlichen Gemeinden vor, die Beglaubigungen nicht speditiv betrieben zu haben. (wu)