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Thurgau im vorderen Mittelfeld

Steuervergleich In der Rangliste der steuergünstigen Kantone befindet sich der Thurgau sowohl bei den natürlichen wie auch bei den juristischen Personen etwa auf dem 10. Platz, sagt der Chef der kantonalen Steuerverwaltung, Jakob Rütsche. Je nach Einkommens- und Vermögensverhältnissen kann dabei die Klassierung etwa acht Plätze besser oder schlechter ausfallen.

Bei den juristischen Personen wird die Steuervorlage 17, die Nachfolgerin der gescheiterten Unternehmenssteuerreform III, Bewegung in die kantonalen Steuersätze bringen. Was dabei herauskommt, sagt Rütsche, «wissen wir noch nicht».

Verglichen mit Zürich, müssen natürliche Personen mit tiefen Einkommen im Thurgau tendenziell weniger Steuern zahlen. Bei Einkommen bis 200000 Franken ist die Steuerbelastung im Kanton Zürich laut Rütsche tiefer, bei noch höheren Einkommen ist sie wiederum im Thurgau tiefer. Bei einem Vergleich, wie er kürzlich im «Landboten» angestellt worden ist, seien nicht alle Faktoren berücksichtigt worden: «Freibeträge und übrige Abzüge sind in den Kantonen unterschiedlich.»

Kantonale Vergleiche sind auch schwierig, weil etwa Thurgau und St. Gallen im Unterschied zu Zürich und Schaffhausen das Vollsplitting bei den Ehepaaren eingeführt haben, was eine tiefere Steuerrechnung nach sich zieht.

Abgesehen von diversen überall nutzbaren Steuersparmethoden wie Einzahlungen in die Altersvorsorge spielt auch der Unterschied zwischen den Gemeinden eines Kantons eine wichtige Rolle. Die Steuerfüsse der Schulgemeinden sind dabei wichtiger als jene der politischen Gemeinden. So haben zwar Horn und Warth-Weiningen 2018 mit 32 Prozent die tiefsten Steuerfüsse aller 80 Thurgauer Gemeinden. In der Gesamtrechnung zahlen Bottighofer trotzdem weniger, obwohl die politische Gemeinde einen Steuerfuss von 36 Prozent erhebt. Der Unterschied zwischen diesen Gemeinden ist gering; als kantonale Steuerparadiese können sie sich alle bezeichnen. Beträchtlich ist jedoch der Unterschied zu Arbon, das sich am andern Ende der innerkantonalen Rangliste befindet. So zahlt ein wohlhabendes Bottighofer Paar (Tabelle, Profil 3) 27133 Franken Gemeinde- und Kantonssteuern, ein Arboner Paar mit derselben Steuererklärung wird mit 36666 Franken zur Kasse gebeten.

Im Vergleich über die Kantonsgrenzen hinweg relativiert sich die Arboner Steuerbelastung wieder. Laut Rütsche ist sie vergleichbar mit jener der Stadt St. Gallen. (wu)

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