Thurgau drückt erst mal noch ein Auge zu

FRAUENFELD. Wer ab dem 1. Januar in der Schweiz ohne eingeschaltete Fahrlichter Auto oder Motorrad fährt, riskiert eine Busse von 40 Franken. Grund dafür ist das Inkrafttreten des zweiten Massnahmenpaketes «Via sicura» des Bundesamtes für Strassen (Astra).

Merken
Drucken
Teilen

FRAUENFELD. Wer ab dem 1. Januar in der Schweiz ohne eingeschaltete Fahrlichter Auto oder Motorrad fährt, riskiert eine Busse von 40 Franken. Grund dafür ist das Inkrafttreten des zweiten Massnahmenpaketes «Via sicura» des Bundesamtes für Strassen (Astra). Ausgenommen von dieser neuen Regelung sind Mofas, E-Bikes, Velos, Leicht-, Klein- und dreirädrige Motorfahrzeuge sowie Veteranenfahrzeuge, die vor 1970 in Verkehr gesetzt wurden.

Im Thurgau wird primär auf Information gesetzt und vorerst auf Bussen verzichtet. «Wenn die Lichtverhältnisse beispielsweise wegen Nebels schlecht sind, kann die neue Regelung aber direkt angewendet werden», sagt der Mediensprecher der Thurgauer Kantonspolizei, Daniel Meili, gegenüber dem Regionaljournal von Radio SRF. Auch im Kanton St. Gallen gilt eine Schonfrist, dort allerdings nur ein paar Tage. In vielen europäischen Ländern wird die Lichtpflicht am Tag jedoch lediglich empfohlen. (red.)