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THURGAU: «Die Gefahr einer Feuerbrand-Infektion ist sehr gross»

Feuerbrand-Experte Urs Müller, Leiter Obst Gemüse Beeren am Bildungs- und Beratungszentrum Arenenberg, gibt Auskunft zur aktuellen Lage.
Urs Mueller, Leiter Obst Gemüse Beere am Arenenberg. (Bild: Archiv)

Urs Mueller, Leiter Obst Gemüse Beere am Arenenberg. (Bild: Archiv)

Urs Müller, stimmt es, dass es im Thurgau einen Alarm wegen Infektionstagen gab?
Ja, durch die sehr hohen Temperaturen ist die Population der Bakterien gestiegen. Die Gefahr war diese Woche sehr hoch und die Apfelblüten sind noch nicht alle offen.

Hat es denn schon Infektionen gegeben?
Man sieht noch nichts. Wir haben im Hauptobstgebiet bereits ein Monitoring durchgeführt.

Urs Mueller, Leiter Obst Gemüse Beere am Arenenberg. (Bild: Archiv)

Urs Mueller, Leiter Obst Gemüse Beere am Arenenberg. (Bild: Archiv)

Wie lange wird die Gefahr noch so gross sein?
Sobald die durchschnittliche Tagestemperatur unter 15,6 Grad sinkt, geht die Gefahr zurück. Die Prognosen sehen ab heute etwas tiefere Temperaturen vor. Wenn es wirklich so kommt, sinkt die Gefahr ab heute wieder.

Ist ein solches Feuerbrand­risiko im April normal?
In den vergangenen 25 Jahren sind die Blütentage im Thurgau etwa zehn Tage nach vorne gerückt. So ab dem 25. April starteten jeweils die Infektionstage. In diesem Jahr ist alles einfach ex­trem schnell aufgeblüht.

Was müssen Privatpersonen mit einem Obstbaum im Garten beachten?
Infektionen sind frühestens nach zehn Tagen sichtbar. Wichtig ist, dass diese Personen dann ihre Bäume genau beobachten. Wenn an den Trieben die Blüten welken, könnte das ein Zeichen für Feuerbrand sein – obwohl es auch einen Pilz mit ähnlichen Symptomen gibt. Auch wenn sich die Blätter vom Stiel her braun verfärben, sollte ein Experte beigezogen werden. (lsf)

Feuerbrand in einem Hochstammobstgarten. (Bild: Archiv)

Feuerbrand in einem Hochstammobstgarten. (Bild: Archiv)

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