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Thurgau bleibt der Charta für Lohngleichheit fern

Diskriminierung Im September 2016 haben zehn Kantone und einige Gemeinden eine «Charta für Lohngleichheit im öffentlichen Sektor» unterzeichnet. Der Thurgau war nicht dabei, schreiben die SP-Kantonsrätinnen Nina Schläfli (Kreuzlingen) und Sonja Wiesmann (Wigoltingen) in einer Einfachen Anfrage an den Regierungsrat. Sie wollen von ihm erfahren, weshalb er die Charta bisher nicht unterzeichnet habe, ob er die Unterzeichnung geprüft habe, ob sonst irgend jemand die Lohngleichheit in der Verwaltung regelmässig überprüfe und ob es in der kantonalen Verwaltung zu Lohnklagen gekommen sei.

In der Schweiz verdienen Frauen im Schnitt 18,4 Prozent weniger als Männer. Über ein Drittel dieser Differenz kann laut den Fragestellerinnen nicht erklärt werden «und ist somit reine Lohndiskriminierung». Wer die Charta unterzeichnet, der setzt sich zum Ziel, den verfassungsmässigen Grundsatz des gleichen Lohns für gleichwertige Arbeit umzusetzen, und bekräftigt die Absicht, sich in den Verwaltungen für die Lohngleichheit zwischen Mann und Frau einzusetzen. Unterstützt werden die Unterzeichner durch das eidgenössische Büro für Gleichstellung von Mann und Frau. (wu)

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