Thurgau begrüsst Schengen-Fonds

FRAUENFELD. Der Regierungsrat ist einverstanden mit der geplanten Übernahme einer EU-Verordnung, mit der ein Fonds für die innere Sicherheit im Bereich Grenzschutz und Visapolitik für den Zeitraum 2014 bis 2020 geschaffen wird. Das schreibt er in seiner Vernehmlassungsantwort an den Bund.

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FRAUENFELD. Der Regierungsrat ist einverstanden mit der geplanten Übernahme einer EU-Verordnung, mit der ein Fonds für die innere Sicherheit im Bereich Grenzschutz und Visapolitik für den Zeitraum 2014 bis 2020 geschaffen wird. Das schreibt er in seiner Vernehmlassungsantwort an den Bund. Es handelt sich um einen Solidaritätsfonds zur Unterstützung jener Schengen-Staaten, die aufgrund ihrer ausgedehnten Land- und/oder Seegrenzen sowie bedeutenden internationalen Flughäfen hohe Kosten für den Schutz der Schengen-Aussengrenzen tragen. Der Fonds soll dazu beitragen, die Effizienz der Kontrollen und damit den Schutz der Aussengrenzen zu verbessern und damit die Zahl illegaler Einreisen zu verringern. Er soll aber auch die Einreise von autorisierten Personen erleichtern und beschleunigen. Der Fonds gilt als Nachfolgeinstrument des Aussengrenzenfonds, an dem sich die Schweiz seit 2009 beteiligt und der Ende 2013 ausgelaufen ist. (red.)

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