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THUNDORF: Schulhausverkauf prägt Zahlen

Die Finanzlage der Primarschule lässt sich sehen. Zudem setzt die Behörde auf Weiterbildung und Weiterentwicklung.

Präsident Markus Müggler legte zu Beginn der Rechnungsversammlung den Finger auf einen wunden Punkt. Die laufende Revision des Beitragssystems 2019 vom Amt für Volksschule an die Schulgemeinden löse Ungewissheit aus, sagte er an der Versammlung der Primarschule Thundorf am Montagabend. Je nachdem ob sich der Kanton aus den Direktzahlungen zurückziehe, müssen die Schulgemeinden unter sich einen Ausgleich finden. Für Thundorf könne das bedeuten, dass die Steuern erhöht werden müssten. Darum sei er im Verband der Thurgauer Schulgemeinden im Vernehmlassungsverfahren aktiv geworden.

Reto Rietmann präsentierte die Jahresrechnung mit einem Ertragsüberschuss von knapp 950000 Franken bei einem Gesamtergebnis von 3,577 Millionen Franken. Ein geringerer Steuerertrag und Schwankungen bei den Besoldungen zeigen Abweichungen gegenüber dem Voranschlag. Der einmalige Erfolg liegt im Verkauf des Schulhauses Lustdorf. Aus dem Verkauf für eine Million Franken resultierte ein Nettoerlös von rund 900000 Franken. Zusammen mit wegfallenden Forderungen weist die Rechnung einen Buchgewinn auf Kapitalanlagen über 1,117 Million Franken aus. Das Budget 2018, gegliedert nach dem neuen Rechnungsmodell HRM2 weist mit einem Steuerfuss von 62 Prozentpunkten einen Aufwandüberschuss von 171600 Franken aus.

Start mit neuem Lehrplan der Volksschule

Schulleiterin Karin Jenni gab einen Überblick zu den Schwerpunkten im Schulalltag. Das Schuljahr 2017/18 steht unter dem Motto «4-Farben-Land». In allen Stufen sollen Erfahrungen gesammelt werden, was es bedeutet, wenn nur noch in der eigenen Farbe, dem eigenen Umfeld, gelebt werden darf. Mit einem Musical am 15. Juni soll der Erlebnisweg der Öffentlichkeit gezeigt werden. Mit «Big-Five», fünf klaren Verhaltensregeln, wird das Zusammenleben im Klassenzimmer und auf dem Pausenhof täglich geübt. Erfolgreich sei die Einführung des Lehrplanes der Volksschule angelaufen. Gestartet wurde mit den Fachbereichen Natur, Mensch und Gesellschaft. In diesem Jahr erfolge eine erneute Evaluation der Schule Thundorf. Dies eröffne allen Beteiligten eine Aussensicht, um mögliche blinde Flecken zu erkennen und neue Schwerpunkte zu setzen.

Werner Ulrich

frauenfeld@thurgauerzeitung.ch

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