Taufe mit Thurgauer Schaumwein

LOMMIS. Auf dem Flugplatz Lommis gab es am Samstag viel zu erleben. Schnupper- und Rundflüge wurden geboten und ein Taufakt. Die drei neuen Flugzeuge heissen Lommis, Stettfurt und Affeltrangen.

Maya Heizmann
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Remo und Andrin aus Herdern fertigen ihr eigenes Flugzeug an.

Remo und Andrin aus Herdern fertigen ihr eigenes Flugzeug an.

«Auf mein Flugzeug habe ich ein Schweizerkreuz gemalt», sagt der siebenjährige Remo aus Herdern. Auch sein grösserer Bruder Andrin hat ein Flugzeug aus Styropor hergestellt. Bald schwebten kleine Flieger, wie bunte Schmetterlinge, in der Luft. Doch die Kinder-Flieger standen in keiner Konkurrenz zu den neuen Flugzeugen, wie die beiden Aquilas und ein Robin, welche die Motorfluggruppe Thurgau (MFGT) erstanden hat.

Leiser und ökologischer

«Die neuen Flugzeuge sind noch halb so laut, wie ihre Vorgänger», sagte MFGT-Präsident Peter Schafferer. Es wurde auf die Ökologie und die Bedürfnisse der Anwohner geachtet, denn die Flieger verbrauchen weniger Benzin. Das französische Flugzeug Robin hat 155 PS und ist mit einem Turbo Diesel ausgestattet. Das Reiseflugzeug verfügt über vier Plätze. Die Aquila aus Deutschland mit 100 PS hat zwei Plätze und einen Benzinmotor, sie wird für Schulung und fürs Reisen eingesetzt.

Drei Taufen, drei Gemeinden

Gemeindepräsident Fritz Locher aus Lommis hatte die Ehre das Flugzeug Robin mit Thurgauer Schaumwein auf den Namen seiner Gemeinde zu taufen. Die Aquila taufte Vice-Gemeindepräsident Ueli Bachofen aus Stettfurt. Eine der Aquilas ist noch nicht fertig. Deshalb taufte Christoph Sey, Gemeindeschreiber aus Affeltrangen, nur symbolhaft. Zum Taufakt spielte die Musikgesellschaft Affeltrangen.

Eine besondere Beachtung wurde den Pilotinnen geschenkt und Schnupperflüge mit ausschliesslich weiblicher Besatzung angeboten.

Der gute Schaumwein: Ueli Bachofen tauft das Flugzeug Aquila auf den Namen Stettfurt, seiner Gemeinde. Fotografen halten den Moment fest. (Bild: Maya Heizmann)

Der gute Schaumwein: Ueli Bachofen tauft das Flugzeug Aquila auf den Namen Stettfurt, seiner Gemeinde. Fotografen halten den Moment fest. (Bild: Maya Heizmann)