Synode befindet über Grossprojekt

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Kirche Am Montag, 27. November, entscheidet die evangelische Synode des Kantons Thurgau über das ökumenische Projekt «150 Jahre Thurgauer Landeskirchen». Das schreibt die evangelische Landeskirche in einer Mitteilung. Die Kantonsverfassung von 1869 schuf die Voraussetzung, dass sich die beiden grossen Kirchen im Thurgau in den Jahren 1869/1870 als Landeskirchen mit öffentlich-rechtlichem Status organisieren konnten. Der katholische und der evangelische Kirchenrat stimmen überein, wie es in der Mitteilung weiter heisst, dass das Jubiläum eine Chance sei, das landeskirchliche Wirken und die karitativen Dienste der Öffentlichkeit gegenüber sichtbar zu machen. Die beiden Landeskirchen planen für die Jahre 2019 und 2020 ein ökumenisches Jubiläumspaket mit Veranstaltungen, Publikationen und Angeboten für Kinder und Erwachsene. Wie es weiter in der Mitteilung heisst, sei sich der Thurgauer Regierungsrat der historischen Bedeutung des Jubiläums ebenfalls bewusst und stelle eine Mitwirkung des Kantons in Aussicht. Die Finanzierung tragen die beiden Landeskirchen zu gleichen Teilen bei. Die Herbstsynode befindet am Montag über das geplante Projekt und über die vom Kirchenrat beantragte Kostenbeteiligung in Höhe von 150000 Franken.

An der Synode ist weiter das Budget 2018 traktandiert. Dieses rechnet bei einem Volumen von 6,2 Millionen Franken mit einer roten Null – einem geringfügigen Verlust von 30000 Franken. Dies bei gleichbleibendem Zentralsteuerfuss von 2,5 Prozent. Weiter werden neue Mitarbeitende der evangelischen Landeskirche im Synodengottesdienst in ihr Amt eingesetzt. Es sind dies: Pfarrer Tobias Arni, Leiter der Fachstelle Religionsunterricht, Diakon Jmerio Pianari von der Medienstelle Religionsunterricht und Jasmin Hanselmann vom Tecum.

Die Synode am Montag, 27. November, beginnt mit einem Gottesdienst in der Stadtkirche Kreuzlingen um 8.15 Uhr. Pfarrer Tobias Arni hält die Predigt. Die Verhandlungen der Synode finden von 9.30 bis 12 Uhr und von 13.45 bis 16.45 Uhr im evangelischen Kirchgemeindehaus in Kreuzlingen statt. Gottesdienst und Verhandlungen sind öffentlich. (red)